Freitag, 30. Juli 2010

Ich fühle mich so was von elend. Ich versinke in Selbstmitleid. Ich komme mir sozial so isoliert vor. Nirgends ergibt sich für mich die Möglichkeit, eine Frau kennenzulernen. Wenigstens kennenlernen möchte ich eine. Aber ich komme ja nie raus. Ich bin si einsam und sehe keine Chance, habe keine Hoffnung. Ich bin eifersüchtig auf M. Sie hat 'nen Kerl, auf Arbeit, geht zur Hochzeit, zum Geburtstag und ich versauere hier, verkümmere, bin einsam. Ich habe alles verloren und nichts gewonnen. Lebensfreude, Hoffnung, Spaß, Abenteuer, Mut, all das wollte ich haben und es ist nur noch weiter entfernt als je zuvor. Aber ohne macht das Leben keinen Sinn.
Gerade bin ich im Einkaufszentrum in einem Postshop gewesen. Zwei hübsche Frauen waren da. Vermutlich ein wenig zu jung aber wen interessiert's? Wäre es schön gewesen, ein wenig Kontakt zu knüpfen. Aber wie immer hatten die keine Ahnung von ihrem Job und ich mußte ihnen erklären, wie das funktioniert. Ich wollte nett und freundlich sein, war sicher nur herablassend und abweisend. So kann ich ihnen nicht näher kommen. Nicht das ich überhaupt eine Chance bei denen gehabt hätte, aber die Illusion wäre schön und ein kleiner Flirt - einfach nur ein Lächeln hätte mich schön gefreut. Aber so bleibe ich wieder allein und brubbel vor mich hin. Selbst T. sind meine Selbstgespräche aufgefallen.

Mittwoch, 28. Juli 2010

Ich war ein verlängertes Wochenende mit T. zum Zelten an der Ostsee. Zuerst auf Usedom und dann bei Rostock. Eigentlich war es ganz nett. Es kam keine Langeweile auf und meistens war die Stimmung auch ganz gut. Aber ich komme auch an meine Grenzen, wenn sie wegen irgendeiner Kleinigkeit dann bockig wird. Z. B. ein Handtuch im Harr zu tragen, weil die Haare noch feucht sind war schlimm, weil sie ja alle anstarren. Dann weiß ich einfach nicht weiter. Ich vermißte eine Partnerin, mit der ich die Erlebnisse teilen oder gemeinsam erleben kann. Ich merke auch immer, daß ich viel zu knauserig bin und schnell sage, daß etwas zu teuer ist. Ist das OK, wenn man kritisch ist oder übertreibe ich es nicht schon? Auf de, zweiten zeltplatz baute direkt neben uns eine Mutter mit ihrem 14-jährigen Sohn ihr Zelt auf. Die Frau gefiel mir sofort. Nicht zu hübsch, sondern natürlich schlank und frisch aber da ihr Sohn ja schon etwas älter war, konnte sie auch nicht mehr zu jung für mich sein. Ich hätte sie sehr gerne kennengelernt. Einfach zum reden, was gemeinsam unternehmen, etwas Spaß haben. Aber ich traue mich natürlich nicht, sie anzusprechen. Und warum sollte sie zu mir kommen wollen? Das hat sie ja nicht nötig. Aber es wäre schön, wenn ich mal wieder erlebt hätte, daß ich auch noch eine Chance bekomme und es Hoffnung für mich gibt und eine Frau mich zur Kenntnis nimmt. Gerne hätte ich beim Aufbauen des Zeltes geholfen umso einen ersten Kontakt herzustellen. Aber das übernahm gleich ein gut aussehender Kerl vom Nachbarzelt - obwohl der 'ne Freundin hatte. Und ich wollte ja auch nicht gleich mich aufdrängen, sondern helfen, wenn sie es wirklich braucht, umsie nicht mit Machogehabe zu verschrecken. Aber bei mir ist vermutlich eh alles hoffnungslos. Für T. habe ich wenigstens Kontakt zu einem Mädchen in ihrem Alter geknüpft und die beiden haben sich stundenlang amüsiert.
M. war vorhin hier. Sie sah nett aus. Nicht anders als sonst. Schade, daß es vorbei ist aber es gibt kein Zurück.Wenn ich doch nur wenigstens ein kleines Abenteuer erleben würde, um ein wenig neuen Mut , Selbstvertrauen und Hoffnung zu bekommen.

Montag, 19. Juli 2010

Vorhin beim "walken" bin ich bei Ms. Wohnung vorbeigekommen. In mir tobt Wut, Frust, Enttäuschung und Neid. Sie hat nun ein gutes Leben: T., nen Kerl, keine Sorgen mehr mit mir und auch beruflich alles bestens. Ich orientiere mich wieder nur an ihrem Leben. Aber das liegt halt daran, daß ich keine Hoffnung habe. Nichts, worauf ich mich langfristig freuen kann, was mir Mut gibt. Den ganzen Tag über denke ich daran, wie überdrüssig ich dieses Lebens bin und das ich nicht mehr will. Klar, ich freue mich darauf mit T. ein paar Tage wegzufahren. Aber was habe ich sonst? Den ganzen Tag bastel ich an der Webseite der FFW, weil ich nichts anderes habe. Und dann denke ich an M. und wie gut es ihr jetzt gehen wird und wie viel ich verloren habe von dem wenigen, was ich wenigstens bisher hatte. Nun ist rein gar nichts mehr da wozu es sich noch zu leben lohnt. Ich gönne es ihr einfach nicht, daß sie bei der Trennung so gut abgeschnitten hat. Wo ist mein Gewinn dabei? Wo ist Ts.? Naja, die läßt sich sicher von Oma und Opa verwöhnen und M. und ihr Freund leben ihr ja auch nur ihr Glück vor. Von irgendwelchen - noch so kleinen - Unstimmigkeiten erzählt sie ja nichts. Im Gegenteil: A. hier, A. da und was er nicht wieder für lustige Sachen gemacht hat. Und ich? Ich bin so miesmuffelig und unlustig. Und versuche sie mit dem Urlaub auf meine Seite zu ziehen. Als ob ich dagegen ankäme. Und vermutlich wird dann auch noch irgendwas schief laufen und ich vermassel alles und entfremde sie weiter von mir. gestern Abend lag ich im Bett und drückte Ts. Stoffhasen an mich. Ich wollte einfach irgendjemanden festhalten - keiner da. Auch T. will ich einfach oft nur an mich drücken. Ich werde wie meine Mutter, die um Nähe bettelt - grausame Vorstellung.

Sonntag, 18. Juli 2010

Ich will raus aus diesem Leben. Ich muß mein Leben irgendwie endlich aktiv gestalten, mein Leben leben aber ich weiß nicht wie. Ich sehe Tour de France und sehne mich nach Frankreich und Urlaub dort - mit M. Wieso nur ist sie so gut aus der Beziehung raus gleich in eine neue gekommen. Und ich sehe kein Land. Aber ich sitze auch nur zu Hause und sie kommt raus. T. war kurz hier. Das ist schön. Sie hat mir einen Kuli als Geschenk und Mitbringsel von ihrem Urlaub mitgebracht. Den hat natürlich Oma und Opa ausgesucht. Ich fand's etwas befremdlich und als sie mir sagte, A. hat auch einen bekommen, war ich enttäuscht. Mir ist langweilig, ich brauche Anschub, Inspiration, Lebensfreude. Wo und wie kann ich das finden? Zusammen mit M. war ich sicher nicht so glücklich und zufrieden; aber wenigstens war ich nicht ganz allein und isoliert - ohne soziale Kontakte. Und ich finde keinen Ausweg. Ich surfe im Internet auf der Suche nach Ideen und finde doch nichts.

Samstag, 17. Juli 2010

Mir ist sterbenslangweilig. Ich weiß nicht, was ich tun kann. Wie soll sich so mein Leben verändern? Wenn ich wenigstens einen Kumpel hätte, mit dem ich mich treffen kann.
Oh man was das ein unnützer und vergeudeter Tag. Wozu das ganze? Durch die Trennung hat sich für mich nichts verbessert und ich bin genauso unzufrieden wie früher.

Freitag, 16. Juli 2010

Ich kann nicht aufhören an M. zu denken und an ihren neuen Partner. Daran, daß sie nun doch schon über ein halbes Jahr lang zusammen sind und das was dauerhaftes ist und nicht nur ein Flirt zum vergessen der Trennung. Ich sehne mich zurück. Aber wohl nur, weil ich keine Alternative habe und auch keine sehe. Dabei verdränge ich, daß sich ja nichts geändert hat. Mein Leben ist nicht spannender geworden, während sie erfolgreich und ausgefüllt ist. Jetzt soll sie wohl auch Oberarzt werden. Und ich dümple hier rum und lechtze nach einer erfüllenden Aufgabe und klammere mich an die Webseite der FFW als wäre das mein Heilsbringer. Nichts hat sich an meinem Leben verbessert.
Ich war wieder baden. Allein. Ich komme mir so isoliert vor: überall sind Pärchen oder Freundesgruppen und nur ich liege allein. Dafür war eine Hammer-Frau da. Sie war auch etwa im richtigen Alter um die 30 mit Kind. Sie hatte eine wahnsinns Figur. Super sportlich, durchtrainiert und schöne Bauchmuskeln. Die würde ich gerne kennenlernen. Aber ich sehe nur wieder meine eigenen Unzulänglichkeiten: fett, fett, fett. Und so werde ich am Abend erst mal Frustessen. Sehr hilfreich.Ich gehe zwar gerade jeden Tag walken, denke aber nicht, daß es was hilft, denn wirkliche Bewegung oder Sport ist das irgendwie nicht. Und für die super Frau habe ich vermutlich nicht einmal existiert. Vor allem ihr Bauch und ihre leicht hervorstehenden Hüftknochen haben mich angemacht. Aber ich wäre ja schon froh, wenn ich überhaupt eine kennenlernen täte. Nur mal so zum verabreden und nicht immer allein sein zu müssen.

Samstag, 10. Juli 2010

Ich war gerade am See baden - allein. Ist vermutlich das erste mal seit vielen Jahren, daß ich alleine baden war. Als ob ich da eine Frau kennenlernen würde. Ich gaffe zwar jedes siebzehnjährige Mädchen ihrer Figur wegen an, bleibe aber trotzdem allein. Als ob mich irgendeine Frau haben wollte.
Allein baden gehen ist doof. Ich denke, wie es wäre, jetzt mit einer Frau kuscheln zu können und sich im Wasser zu necken.

Donnerstag, 8. Juli 2010

Ich gehe ins Bett, ich stehe auf und ich versinke in Selbstmitleid. Ich fühle mich einsam, denke an Urlaub ohne M., ohne Partner, der sich nicht lohnt. Wie immer denke ich daran, daß ich keiner Frau begegne und so auch keine kennenlernen kann. Wozu das alles? Nur dafür, daß vielleicht - nicht einmal sicher - irgendwann es wieder schön wird? Ich glaube nicht daran und dann könnte ich es ja eh nicht genießen. Heute ist ein schlechter Tag.

Dienstag, 6. Juli 2010

Gestern sagte eine angebliche Frauen-Sex-Beziehungsexpertin im Fernsehen, daß eine Frau etwa 30 sexuelle Partner haben sollte, damit sie eine gute Liebhaberin werden kann und vor allem dann nicht mehr das Gefühl hat, etwas verpaßt zu haben im Leben. Das gilt sicher nicht für alle Frauen und die Zahl ist auch provokativ hoch aber ein wenig Wahrheit steckt da sicher drin und gilt auch für Männer. Ich habe ja das Gefühl, viel Sex mit verschiedenen Frauen verpaßt zu haben. Aber wie soll ich das nachholen? Ich treffe keine willigen Frauen. Würde mich so eine Frau wie die Expertin denn nehmen? Nur weil sie locker ist, heißt das ja nicht, daß sie nicht wählerisch ist. Und was habe ich schon erst einmal zu bieten? Bin fett, kein attraktives Gesicht, Mikropimmel. M. sagte ja immer, ich habe eine ganz gute Ausstrahlung und das breite Kreuz wirkt auch auf Frauen. Ach ja? Auf welche? M. habe ich früher schon nicht geglaubt und nun erst recht nicht. Ich will einfach ein paar schnelle Abenteuer erleben.

Montag, 5. Juli 2010

Warum bin ich so depressiv? Ich nehme doch extra Medikamente und habe doch nicht das Gefühl, daß die helfen. Oder würde es mir ohne noch viel schlechter gehen? Steigere ich mich zu sehr in Selbstmitleid herein? Ich habe Angst, alleine zu bleiben. Warum ist mir eine Frau so wichtig? Ist es der Sex, die Partnerschaft/Vertrautheit, die Selbstbestätigung? Wie kommt es, daß M. in kurzer Zeit direkt nacheinander zwei Kerle haben kann? Und ich habe nicht einmal einen Flirt? Liegt es daran, daß ich halt keine Arbeit habe? Oder bin ich doch zu fett für alle und auch zu grummelig/abweisend/unattraktiv? Wo soll ich hin, um eine Frau kennen zu lernen? Ich brauche endlich wieder Sex und auch die Bestätigung, daß ich nicht völlig ein Loser bin. Ich projiziere alle meine Gedanken und mein Unwohlsein auf Sex und Frau. Ist bestimmt nicht gut und löst auch nicht meine psychischen Probleme. Aber würde mir trotzdem erst einmal gut tun und ir die Bestätigung geben, daß auch mein Leben Sinn macht und weiter geht und es Sinn macht zu existieren und meine Probleme in den Griff zu bekommen. So versauere ich einsam und bin eifersüchtig auf M. und alle anderen Paare.

Sonntag, 4. Juli 2010

Ich liege im Bett und denke, daß ich nicht allein sein will. So viele Situationen kann man alleine nicht gut lösen. Wie wäre es in Frankreich gewesen, als wir die große Panne hatten. Wie gut war es, jemanden zu haben, mit dem ich das gemeinsam durchstehen kann. Und jetzt? Kaum vorstellbar. Heute mit R. baden gewesen. Ohne Ende hübsche Mädchen um uns rum. Nur alle zu jung. Gerade mal 17 bis 22. Wo sind die in unserem Alter, die uns auch ansehen würden. Die Mädels waren alle bildhübsch und wir haben ungeniert Fleischbeschau abgehalten. Kleine Titte, hübscher Hintern, super-schlank. Genau die Frauen, die ich mir immer erträume, von denen ich auch früher geträumt habe und mit denen ich M. verglichen habe. Keine von denen würde auch nur ansatzweise mich in Betracht ziehen. Egal, ob sie eigentlich zu jung sind: Ich will nur ein Abenteuer. Was für's Leben hatte ich schon und ist auch nichts daraus geworden. Jetzt ist Zeit zum austoben. Wo waren diese sexy Dinger nur als ich in deren Alter war? Warum hatte ich damals nicht so was. Ich denke noch immer, daß ich viel verpaßt habe. Und deshalb üben die jetzt so einen Reiz auf mich aus, daß ich blind und unfair M. gegenüber werde und nicht sah, was ich eigentlich gutes hatte. Um so eine heiße Biene zu bekommen, bin ich zu alt, zu fett und zu häßlich. Aber es gibt ja kaum was in meiner Liga und alt und häßlich will ich ja auch nicht. Im Grunde war M. das beste, was ich kriegen konnte und nur meine Vorstellung, etwas verpaßt zu haben, wenn ich nicht mal so eine richtig heiße Frau ficke, hat mich so unglücklich gemacht, daß ich sie vergrault habe. Aber ich würde sie auch jetzt sicher noch mit den geilen Mädels vergleichen und denen hinterher schmachten. R. sagte auch, daß er die eine, die wirklich mager war, besonders attraktiv findet Wieso ist das so? Wieso kann ich nicht mit dem zufrieden sein, was ich habe. Bzw. hatte und nie wieder haben werde. Jetzt verzehre ich mich wieder in Illusionen von jungen, knackigen Mädchen, die unerreichbar sind. Aber es laufen mir auch keine alternativen über den Weg. Ich will nicht allein sein, ich brauche was zum ficken und Spaß haben und mit in Urlaub zu fahren und da zu sein. Es ist schon peinlich, wie mir der Sabber runter läuft, wenn  die attraktiven Mädchen auf der FFW im figurbetonten T-Shirt rumlaufen. Aber die sind erst 17 und völlig indiskutabel und für die bin ich vermutlich nur ein alter, fetter, Sack.

Donnerstag, 1. Juli 2010

Mein Leben ist ein Trümmerhaufen. Ich flenne und bin verzweifelt. Heute früh gab es wieder mal Streß mit T. Sie wollte nicht aufstehen und auch nach dem ich ihr Zeit lies und freundlich war, nicht. Irgendwann war sie dann total aufgebracht, schimpfte, daß wir es besser hätten und beschimpfte mich. Ich versuchte ruhig zu bleiben, wollte aber, da0 sie sich mit der elektrischen Zahnbürste putzte. Wollte sie nicht, ich hab's gelassen. Obwohl wir gestern gesagt haben, heute ist duschen, wollte sie nicht und zeterte rum. Ich safte ihr, daß ich das nicht in Ordnung finde: Gestern waren wir schwimmen, alles war toll und heute dann bin ich der Böse. Ich war die ganze Zeit ruhig. Aber sie zog sich dann an und wollte in die Schule abhauen. Ich habe gesagt, es ist zu früh, machte ihr noch was zu Essen und brachte sie dann hin. Sie sagte, ich sei nicht ihr Vater. Bei Mami hätten sie keinen Streß am Morgen. Ich schlug vor, daß ich sie eine Weile nicht mehr abholen kann. Jetzt wird wohl Ms. Mutter oder sonst wer das machen. Das ist natürlich toll. Ich habe sie verloren. Ich habe die Familie zerstört. Ich bin ausgezogen, also an allem Schuld. Bei mir ist doof. Das wird sie nie vergessen. Ich habe sie enttäuscht und verlassen. Das wird sie prägen. So wie mich. So wie ich vielleicht meine Mutter sehe. Bis heute habe ich ein gestörtes Verhältnis zu ihr. Und nun wird meine Tochter ein gestörtes Verhältnis zu mir haben. Ich habe sie und alles verloren. Ich wollte das nie. Deshalb (?) wollte ich kein Kind. Genau das sollte kein Kind von mir erfahren. Und jetzt ist genau das eingetreten, was ich vermeiden wollte: Ich zerstöre eine Kinderseele. Ich liebe T. aber es tut so weh. Ich will nicht mehr. Wenn ich doch nur den Mut aufbringen könnte, Schluß zu machen. Wieso entgleist mir mein Leben so? Immerhin hat mich M. ja auch verlassen. Ich bin also nicht gut. Wieso habe ich so viele Fehler. Ich will, daß T. mich ... (ich weiß nicht was). Mich liebt? Ich denke, das tut sie eigentlich noch. Mich M. vorzieht? Unberechtigt. Wieso auch? Wozu? Das ich kein Schrecken für T. bin und sie sich nicht ganz von mir abwendet. Daß sie keine Angst vor mir hat und weiß, ich bin für sie da. Ich will sie nicht auch noch verlieren. Ich habe sie aber doch schon verloren. Bin doch nur noch der Freizeitclown. Alltagsuntauglich. Für sie muß ich derjenige sein, der die Familie zerstört hat, der sie verlassen hat, der sie im Stich gelassen hat. Ich Arsch, ich Verliere.

Dienstag, 29. Juni 2010

J. meint, ich muß zuerst meine eigenen Probleme lösen, bevor ich eine neue Beziehung beginnen kann. Klar, doch wie? Ich fühle mich zu dick, langweile mich und habe keinen sinnvollen Job, der mich ausfüllt. Gerne würde ich das ändern, doch ich schaffe es nicht.

Donnerstag, 24. Juni 2010

Es fällt mir schwer, auf M. zu treffen. Ich will neutral sein, merke aber, daß ich denke, wie es jetzt wäre, wenn ich keine Distanz halten müßte. Andererseits weiß ich von T., daß ihr neuer wohl meistens bei ihnen ist und dann ja wohl nichts ist damit, daß sie eventuell auch an einer Annäherung interessiert ist. Ich habe jetzt die Webseite der FFW übernommen zu pflegen. Das macht Spaß und gibt mir Auftrieb. Auchm daß einer von der FFW gesagt hat, daß ich mir nichts aus dem Ärger um die Führung der Klasse machen soll und er das OK findet, daß ich es gemacht habe. Ich bin aufgewühlt von dem Treffen in der Schule beim Sommerfest und kann meine Gedanken nicht sortieren. Ich glaube, es mich wirklich ärgert ist, daß nur ich so sehr unter der Trennung leide und M. gar nicht. Immerhin hat sie nahtlos wieder eine neue Beziehung anfangen können und ich bin lange vorher schon ins straucheln geraten und dann in ein tiefes schwarzes Loch gefallen. Das ist ungerecht und selbst wenn es nichts langfristiges bei ihr sein sollte, so ist sie dann doch wenigstens aus dem schlimmsten raus. Nur T. leidet natürlich auch. Aber ich denke ja, daß für sie die Trennung auch gutes bedeutet, denn M. sagte ja, daß sie im Grunde vor mir Angst hatte oder ich einfach sie aufgewühlt habe.

Sonntag, 20. Juni 2010

Ich bin am Ende. Ich kann nicht mehr. Ich bin verzweifelt und hoffnungslos, sehe keinen Sinn mehr, habe keine Lust. Ich versinke in Selbstmitleid. Heulkrämpfe schütteln mich. Könnte ich doch nur den Mut aufbringen, aus diesem Leben zu scheiden. Ich fühle mich so einsam und verlassen. Ich bin so enttäuscht. All meine Hoffnung setze ich darein, eine Frau kennen zu lernen, die mir dann wieder Lebensfreude gibt. Aber das ist schwachsinnig. Wenn ich nicht selber aus diesem Trauersumpf mich herausbringen kann, kann und tut es auch kein anderer. Ich darf mein Glück nicht davon abhängig machen, daß es von außen auf mich zukommt. Ich muß es selber finden. Aber ich weiß nicht wie. Ich sehe keinen Weg. Ich schaffe die Projektarbeit nicht. Ein bißchen Softwareentwicklung. Ist doch das, was ich wollte: für jemanden anderes arbeiten und meine Fähigkeiten zeigen. Jemand, der auf mich zukommt, weil ich was kann, was er braucht und nicht viele können. Jetzt lasse ich es schleifen und liegen. Den Shop kann ich gerade noch am laufen halten. Obwohl ich in letzter Zeit das Gefühl habe, daß ich mehr Ausgaben als Einnahmen habe; was aber eigentlich nicht sein kann. Ich soll ja auch nun endlich die Webseite der FFW betreuen. Derzeit habe ich das Gefühl, daß ich das gerne machen würde. Hoffentlich verläßt mich die Lust daran dann nicht auch bald. Aber meine Gefühle sind trotzdem von Trauer erfüllt und ich fühle mich gelähmt und verlassen. Welchen Sinn hat denn mein Leben überhaupt? Einzig T. sehe ich als Aufgabe oder Sinn. Das sie nicht (noch) einen Verlust erleidet. Obwohl ich manchmal auch mich frage, ob ich nicht ersetzbar bin. Klar freut sie sich, bei mir zu sein. Ich gebe mir ja auch Mühe, ihr was bieten zu können. Aber würde sie das nicht auch wo anders von jemand anderem bekommen können? Mir zieht sich im Inneren alles zusammen. Essen ist das einzige, was mir ein wenig hilft. Ich gehe jetzt mal gleich Joggen; vielleicht hilft das ja, auch wenn ich denke, es könnte mich auch noch mehr frustrieren.
...So, komme gerade vom Joggen zurück. Bin ganz erstaunt, daß ich eine komplette Runde ohne Pause geschafft habe. Die Trauer und Trübsal sind ein ganz klein wenig weggeblasen. Aber Motivation für die Arbeit ist noch nicht richtig aufgekommen. Aber vielleicht wäre das auch zu viel der Hoffnung.

Donnerstag, 17. Juni 2010

Ich bin weiterhin verzweifelt, weil ich keine Chance sehe, eine Frau kennenzulernen und weil ich mein Seelenheil nur darin sehe. Heute Nacht habe ich wieder einen gewalttätigen Traum gehabt, in dem ich irgendwas wild zerstört habe. Immer wieder denke ich daran, daß nur M. mich retten kann und wir wieder zusammenkommen sollten. Aber es ist unwahrscheinlich. gestern fragte sie mich, ob ich was dagegen hätte, wenn T. Ohrlöcher bekommen würde. Ich denke, das muß noch nicht sein. Aber ich sagte ihr, daß ich ja eh kaum noch ein Mitspracherecht hätte. gestern verlief die Führung bei der FFW sehr gut. Ts. Klassenlehrerin äußerte sich zum Schluß sehr zufrieden und das es interessanter gewesen sei, als bei A. Der war sichtlich angepißt. Nachmittags bekam ich dann auch die Quittung: Ich hätte es "an mich gerissen". Klar wollte ich es machen, aber ich habe auch vorher Vorgesetzte gefragt und denke nicht, daß ich falsch vorgegangen bin. Gerne hätte ich mit jemanden abends darüber gesprochen. Aber wen kenne ich schon? Ich habe dann noch versucht sie Sache dem Stadtbrandmeister per Email zu erklären und mich vorsorglich entschuldigt. Mein Stand bei der FFW wird dadurch sicher noch schwerer. Dienstag gab's auch schon Ärger, weil ich mich nicht angeschnallt hatte und zig Frauen die ganze Zeit nervten und mich dann auch anschwärzten. Dankenswerterweise hat K. das nicht so eng gesehen.

Dienstag, 15. Juni 2010

Nachts träume ich oft wild und vor allem sehr bildlich. Oft geht es dabei darum, daß ich wütend bin und sogar gewalttätig. Morgen zeige ich Ts. Klasse die FFW. Ich freue mich darauf und hoffe, das klappt gut und vor allem gibt es keinen Streß mit irgendwelchen Kameraden.

Montag, 14. Juni 2010

Mir ist jeden Tag elend zu Mute. Ich hadere mit der Einsamkeit und denke fast pausenlos an den Wunsch, eine Frau zu haben. B. stellt es so hin, als würde ich, wenn ich denn eine kennenlernen würde, keine dauerhafte Beziehung eingehen wollen. Mir ist es aber egal, ich will nur was zum ficken und gegen die Einsamkeit. Ich denke auch stets dann an M. und ob wir wieder zusammenkommen können. Ich bin mir nicht sicher, ob ich es wirklich will aber sie ist nunmal die einzige Frau, die ich noch kenne und die immerhin schon mal mit mir zusammen war. Eine neue kennen zu lernen kommt mir so unwahrscheinlich vor. Vermutlich ist meine Vorstellung mit M. deshalb auch reine Verzweiflung. Aber es gab doch viel, was uns verband. Und ich bin verzweifelt.

Freitag, 11. Juni 2010

gerade war ich beim Friseur. Die Bedienung war super sexy. Nicht übertrieben aber wirklich attraktiv. Etwa 25-27, schlank aber nicht zu mager, ein nettes, hübsches Gesicht und eine angenehme Stimme und Ausstrahlung. Ich habe mich irgendwie wohl in ihrer Nähe gefühlt, obwohl ich natürlich verkrampft war. Wie gerne würde ich sie oder so eine Frau kennenlernen. Aber ich denke, das ist unerreichbar. Die spielt mehrere Klassen über meiner Liga und auf der Straße hätte sie mich nicht einmal bemerkt. Die Psychotherapie ist seit Mittwoch auch zu Ende. Ich habe nicht das Gefühl, daß sie mir irgendwas gebracht hat. Der Therapeut klang auch ein wenig enttäuscht, da ich meine Gefühle nicht heraus gelassen hätte. Aber wäre es nicht auch seine Aufgabe, dann da was zu machen? Ich fühle mich immer noch deprimiert, habe kein Selbstvertrauen (s. das hübsche Mädel beim Friseur heute, mit der ich nicht unverkrampft Smalltalk machen konnte, um sie dann auch anzubaggern) und ich bin bestimmt immer noch genau so aufbrausend und schnell wütend und in Rage wie früher. Auch wird sich nichts daran geändert haben, daß ich immer das letzte Wort haben will und besserwisserisch bin. Sicher braucht so eine Veränderung auch Zeit und es fehlt mir ja derzeit an jedweder Gelegenheit dies zu üben, aber so bin ich doch enttäuscht und froh, da nicht mehr hin zu müssen.

Montag, 7. Juni 2010

Ich blicke auf mein Leben und sehe nur den alten gleichen, langweiligen Trott wie auch vor der Trennung. Ich stehe auf, wasche und rasiere mich in der Illusion, daß es irgendeine Frau gerade heute interessiert, ob ich Haare am Sack habe, dann mache ich den Computer an, lese zwei Minuten Emails in der Hoffnung, daß irgendwas spannendes aus der Welt da draußen zu mir kommt, stelle fest, daß dem nicht so ist, mache den Fernseher an und schaue mir doofe Serien an. Dabei hadere ich mit dem Schicksal und hoffe, daß alles irgendwie besser wird, wenn ich mich neu verliebe oder wenigstens eine Frau in mein Leben tritt. Aber eigentlich ist das Unsinn, denn auch früher mit M. war der Tag so stumpfsinnig. Die einzige Erweiterung war das wenige bißchen mit T. mehr. Aber trotz Partnerin ging es mir dreckig. Ich muß also eigentlich so daraus kommen und darf nicht alles daran setzen, daß nur eine Frau kommen muß und es mir dann schon besser gehen wird. Leicht gesagt, nur wie soll ich aus diesem Sumpf mich selbst befreien?

Sonntag, 6. Juni 2010

Mit T. und M. bin ich heute zu Ts. ersten Handballturnier gefahren. Es war gefühlsmäßig anstrengend neben M. zu sitzen und Smalltalk zu treiben. Wie wäre es für T. gewesen, wenn wir zwei etwas vertrauter aufgetreten wären? Mir wurde auch wieder klar, daß ich mit 40 am Ende bin und etwas wertvolles verloren habe auch wenn ich an die Kleinigkeiten denken muß, die mich früher schon "abgestoßen" haben und mich gleichgültig werden ließen. Ich habe ihr gesagt, daß mir der Umgang schwer fällt. Ihr angeblich auch. Aber im Gegensatz zu mir hat sie jemanden, mit dem sie reden kann und den sie in den Arm nehmen kann. Sobald es um Ts. Erziehung ging etc. waren wir uns fast ohne Worte einig. Das kommt mir zumindest so vor und das finde ich so wichtig.

Freitag, 4. Juni 2010

Ich steigere mich immer mehr in meinen Frust und meine Traurigkeit und Einsamkeit hinein. Meine Augen sind feucht. Gerade T. vom Bus von der Klassenfahrt abgeholt. Sie war überglücklich und hat sich gefreut mich zu sehen. M. fragte dann noch, ob ich mitkommen will, einen Kaffee bei ihnen trinken. Das war mir unangenehm. Zumal ich T. kennen (oder zu kennen glaube) und sie vermutlich jetzt nicht ausgequetscht werden will um was von der Fahrt zu erzählen. Sie erzählt M. sowieso ohne mich mehr und ungezwungener. So habe ich T. so gefragt, daß sie sich entscheiden konnte, ob ich mitkommen soll oder sie nicht lieber etwas Ruhe haben will, wohlwissend daß sie sich für Ruhe ohne mich entscheiden wird und ich so um den Besuch bei M. herum komme. Ist so schon schlimm genug, nach Hause allein zu kommen.

Donnerstag, 3. Juni 2010

Ich kann M. nicht vergessen. Permanent denke ich an sie, daß es auch schön war, daß sie sexy war und dabei vergesse ich oder verdränge die negativen Gedanken, die ich früher hatte. Ich wollte früher nicht mit ihr ficken, weil sie nicht so super toll aussieht. Jetzt bin ich einsam und hoffnungslos und alles von damals kommt mir besser vor als das, was ich jetzt habe. Immer wieder schaue ich zu ihrer Wohnung rüber und überlege, was sie wohl gerade macht. Bei mir bessert sich aber nichts. Mein Leben ist weiterhin langweilig und so würde, objektiv betrachtet, sich nichts bei einer neuen Beziehung ändern und es wäre bald wieder alles beim Alten. Heute habe ich am Auto gebastelt und den Auspuff repariert. Das macht mir immer wieder Freude, wenn ich was selber reparieren kann und dabei dann Geld spare und mir selbst beweise, daß ich geschickt bin und was auf dem Kasten habe, was andere nicht können.

Sonntag, 30. Mai 2010

Ich liege abends im Bett und mache M. Vorwürfe, denke daran, daß sie mich betrogen hat, fremdgegangen ist, daß sie mich verlassen hat. Etwas was ich für T. nie machen wollte. Ich bin sauer und wütend auf sie und male mir irgendwelchen absurden Szenen aus, in denen ich meine Wut an ihr auslasse. Helfen tut's nichts.
Ich klebe gerade die Fotos der letzten drei Jahre ein. Es schmerzt zu sehen, was wir erlebt haben und nie wieder sein wird. Die gemeinsame Zeit, das geteilte Leben. Ich habe so versagt in meinem Leben. Ich bin völlig aufgelöst. Warum konnte ich das schöne Leben nicht annehmen, warum nicht halten? Ich bin ein Wrack.

Freitag, 28. Mai 2010

Die Tage und Nächte sind zäh. Ich bin einsam, weiß das es mit M. aus ist und sehne mich doch zurück; obwohl ich weiß, daß es wohl besser ist, getrennt zu sein. Ich vermute, daß sie keinerlei Gedanken an mich hegt und einfach nur froh ohne mich ist und "zur Ruhe kommt" und es ihr gut geht und mich eher vergessen oder abhaken will. Bei der FFW habe ich mich bei der Dienstversammlung geärgert. Ich wollte so gerne ein paar Fotos präsentieren. Mal als neue Idee und ein wenig als Abwechslung aber egal, wen ich im Vorfeld fragte, es wurde immer als abwegig oder nicht von Interesse abgetan. Kein Wunder, daß keiner mit neuen Ideen kommt und kaum jemand sich für einen neuen Weg interessiert, wenn die Kommunikation so schlecht ist.

Donnerstag, 20. Mai 2010

Ich bin depressiv. Permanent muß ich daran denken, daß ich keine Leute kenne und erst recht keine Frauen und auch keine Möglichkeit sehe, welche kennenzulernen. Schon wieder bin ich auf M. eifersüchtig, die mich zwar betrogen hat, aber das mit zwei Kerlen, die sie auf Arbeit kennen gelernt hat. Eigentlich sollte ich darauf sauer sein, daß sie mich betrogen hat, obwohl sie ja immer mir diese Absicht vorwarf und für sich Treue in Anspruch nahm und auch sagte, daß sie ja eh keiner auf Arbeit wolle und sie auch nicht interessiert sei. Aber ich bin mehr frustriert darüber, daß sie die Gelegenheit hat, Leute zu treffen und Kontakte zu knüpfen, während ich hier versauere und befürchte, einsam vor mich hin zu vegetieren und deshalb innerlich unter Strom stehe. Es ist eine regelrechte Panik, die mich ergreift.
Wi ist meine Energie geblieben? Meine Lebensfreude oder die Hoffnung? Die Tage schleppen sich zäh dahin und die Zeit vergeht nicht. Und selbst wenn: Was soll die kommende Zeit bringen? Auch dann wird sie sich wieder dahin schleppen. Wozu also auf morgen warten oder darauf, daß der Tag vorbei geht. Morgen ist nicht besser.

Sonntag, 16. Mai 2010

Die letzten Tage waren eine Qual. Nicht zu tun, keine Ablenkung und endlose Langeweile am PC. Aber die meiste Zeit über bin ich verzweifelt und die Decke fällt mir auf den Kopf. Jetzt liege ich im Bett und bin deprimiert, hoffnungs- und mutlos. Das Leben ist vorbei. Wie soll ich eine Frau kennenlernen und wie soll ich dann mit ihr umgehen? Ich will zwar Sex aber gleichzeitig kann ich's mir gar nicht vorstellen. Es ist trostlos und keine Besserung in Sicht. Und selbst wenn, wie sollte es gut gehen? Auch mit M. war das Problem, daß ich frustriert und des Lebens überdrüssig bin und sie lebensfroh ist und täglich neuen Antrieb erfährt, während ich nur dahin vegetiere, versumpfe und versauere und darauf warte, daß der Spaß und die Freude zu mir kommt.

Mittwoch, 12. Mai 2010

Das Haus ist nun wohl wirklich weg. Ich bin tief deprimiert. Der Kauf hätte mir sicher gut getan. Die nächsten Tage werden anstrengend, da nichts los ist.

Montag, 10. Mai 2010

Ich komme nicht zur Ruhe. Alle Gedanken drehen sich pausenlos um M. Ich kann mich mit der Trennung und der Einsamkeit nicht anfreunden. Ich finde keinen Weg zum Glück oder um Kraft zu schöpfen. Der Gedanke schmerzt mich sehr, daß sie jetzt mit dem neuen glücklich ist und bei ihm das findet und bekommt, was wir zwei nicht (mehr?) hatten. Habe ich so versagt? Lag es nur an mir? Was ist es, was die zwei jetzt verbindet. Ich mißgönne M. im Grunde ihr Glück. Auch tut es weh zu sehen, wie sie ohne mich den Alltag schafft. Ich hoffe zwar, daß T. dabei nicht doch irgendwie einen Knacks bekommt und den kürzeren zieht, aber es sieht nicht so aus. War ich wirklich so überflüssig und gar nicht wichtig, wie ich es mir doch immer eingeredet hatte? Auch dieser Gedanke tut sehr weh. Wenn ich mich nur nicht so im Kreis drehen würde. Ich bin nicht nur deprimiert, ich bin depressiv und sehe und finde keinen Ausweg.

Sonntag, 9. Mai 2010

Es stimmt mich traurig, daß T. immer wieder sagt, sie will zu M. Und wenn die dann nach Stunden wieder zu mir kommt, weint sie und sagt, sie will wieder zu Mama. Und immerfort erzählt sie davon, was sie lustiges mit A. gemacht hat und wie spaßig er ist. Das macht mich noch trauriger und ich frage mich, was ich zu bieten habe und wie und wo ich punkten kann und ob ich es überhaupt muß. Ich hoffe dann immer, daß es nicht lange gut geht und deren Beziehung bald in die Brüche geht.

Samstag, 8. Mai 2010

Heute früh bin ich kurz zu M. hinüber gegangen, um ein paar Klamotten für T. abzuholen. Kaum stand ich vor der Tür, überkam mich die Melancholie. Warum leide ich noch immer so? Wie wäre es, wenn auch ich eine neue Affäre hätte?

Mittwoch, 5. Mai 2010

Am Montag habe ich angefangen, nur noch Obst, Gemüse und Buttermilch zu essen/trinken. Nur Mittags gibt's eine Portion Fertigessen. Mal sehen, wie ich das durchhalte. Bin ja sehr skeptisch und stets in Versuchung was befriedigendes zu essen. Warum nur füllt mich das gesunde Essen nicht aus? Mal sehen auch, wie lange ich das durchhalte und was es bringt.
Vorhin war T. abends bei der FFW-Ausbildung für den Leistungsnachweis TH mit dabei. Zuvor hatten wir ein Buch gekauft, in dem sie ganz allein eifrig gelesen hatte. Es war richtig schön ihr dabei zuzusehen und zu sehen, wie sie Freude am Lesen entwickelt. Ich dachte, das sie bei unserer Übung zuschauen kann und es spannend ist. Zumal sie das Buch hatte und ihren Nintendo. Aber sie war dann völlig verstört und weinte, weil es auch langweilig war. Dann hatte sie auch noch gedacht, daß sie den Autoschlüssel verloren hat und wieder geweint und sich gar nicht mehr zu mir getraut und sogar eingepullert. Es tat mir so leid. Ist das nun schlimm oder gehört das zum Leben und lernen dazu?
Heute war ich auch bei der Bank für den Hauskredit. Mehr als 35 Jahre abzahlen ist schon heftig. Aber es ginge wohl. Allerdings ist jetzt das Haus schon weg. Schade.

Montag, 3. Mai 2010

Zurück aus Polen. Die Reise war wirklich gut und hat Spaß gemacht. Die Eindrücke von Polen waren sehr interessant. Es war auch beeindruckend, wie gastfreundlich alle waren. Außerdem zeigte sich mal wider, wie offen andere mit der Feuerwehr umgehen und sich in der Öffentlichkeit präsentieren. Als ich darauf hinwies, daß wie z. B. bei der Übergabe des neuen HLF auch dies in der Öffentlichkeit mit einem kleinen Umzug hätten machen sollen, kam prompt die ablehnende Haltung und das sei nicht gewünscht. Kein Wunder, daß wie kein Ansehen genießen, wenn wir uns immer einigeln. Ich fühlte mich aber in der Gruppe wohl und nicht ausgegrenzt. Es gab auch keine Probleme, daß niemand mit mir im Zimmer schlafen will oder ähnliches. Was mich aber doch wieder deprimierte, war, daß ich auf allen Fotos mich unansehnlich, fast widerlich finde. Ich sehe feist und fett aus. Kein Wunder, daß mir gesagt wurde, daß die hübsche Frau, die ich ansah, "nicht meine Liga" sei. So wie ich aussehe, grusel ich mich vor mir selber, wie soll da eine Frau mich interessant finden. Ich muß endlich abnehmen!

Donnerstag, 29. April 2010

Gerade denke ich darüber nach, was eine Frau bei mir wollte und was ich ihr bieten kann. K. zum Beispiel: Ich sitze vorm Fernseher und schaue Simpsons, bin voll die Couchpotatoe und sie ist bestimmt nicht so langweilig. Ich komme mir voll unreif und kindisch dabei vor. Bei M. paßte das irgendwie. Morgen fahren wir mit der FFW nach Polen übers Wochenende. Ich hoffe, das macht Spaß und ich bin nicht nur ausgegrenzt. Die ganze Zeit träume ich davon, fahren zu dürfen. Aber das ist eher unwahrscheinlich. Wieso ist das auch so wichtig? Ich habe doch selber einen VW Bus? Geht's mir um die Anerkennung?

Mittwoch, 21. April 2010

Wieder mal schlecht geschlafen und sehr früh aufgewacht. Immerfort drehen sich all meine Gedanken nur um M., die Vergangenheit, meine Einsamkeit, mein Unwohlsein wegen meinem Übergewicht und dem Umstand, daß ich keine Zukunft sehe, für die es sich lohnt zu leben oder weiter zu machen.

Montag, 19. April 2010

Ich liege mit Depressionsattacken aufwachend im Bett. Was, wenn M. nun schwanger wird? Sie wollte immer noch ein Kind. Das würde mir den Rest geben. Klar ist es ihr Leben, doch das würde mir sehr zusetzen. Die Psychotherapie bringt gar nichts. M. wollte immer, daß ich da hingehe, damit ich wieder Freude am Leben finde und mit mir zufriedener werde. Daran hat sich rein gar nichts geändert. Ich müßte mich mit irgendwas auf andere Gedanken bringen. Doch was? Die wenige Arbeit ist eher ätzend.
Mal wieder blicke ich pausenlos zur alten Wohnung. Um viertel vor Sieben fährt M. weg. Ich mache mir Gedanken um T. Ist sie nun alleine zu Hause? Geht es ihr gut, schafft sie das alles? Ich vermisse sie und den Alltag mit ihr. Ich habe keinen Anteil mehr. Ich hatte ja in dem Brief, den ich auf dem PC gefunden habe, geschrieben, daß ich M. hasse. Was für ein starkes Wort. Stimmte das damals? Warum kann ich dann nicht loslassen? Ist das T. oder meine Einsamkeit? Ich fühle mich sehr depressiv. Wozu weiter machen?

Sonntag, 18. April 2010

Die Abfuhr gestern frustriert mich weiter. Ich bin 40 und wie soll ich eine neue Beziehung finden? Immerhin will ich ja eine junge Frau, keine die 40 ist. Und welche junge Frau, die ja auch noch attraktiv sein soll, sollte mich wollen? Ich bin zu dick, alt, muß nachts die Maske tragen. Und wo soll ich sie finden? Es war fast lächerlich zu glauben, daß die hübsche von gestern wirklich an mir interessiert sein könnte. Für meine Zukunft sehe ich nur Einsamkeit. Keine Hoffnung. Ich kann nicht mehr. Ich will nicht mehr. Ein Ende wäre schön. Wozu weiter machen?
Das Mädchen gestern war so traumhaft schön. Warum hat sie mich so angelacht die ganze Zeit über?

Samstag, 17. April 2010

T. erzählt davon, wie sie mit M. und A. auf dem Sofa kuschelt und wie er Ms. Brüste streichelt. Das tut weh, erinnert es mich doch daran, daß ich das auch gerne getan habe und ich es jetzt nicht mehr kann. Ich kann mir sogar nur schwer vorstellen, es überhaupt bei einer anderen Frau zu machen. Ich muß sogar daran denken, wie der Kerl hinter ihr liegt und dabei einen harten bekommt, mit dem er sich an sie drückt und abends sie dann fickt. Unvorstellbar, daß ich in absehbarer Zeit auch wieder so was erlebe. Am Mittwoch haben wir R. beigesetzt. J. und T. und sogar M. weinten. An mir ging die Trauer ziemlich vorbei. Bin ich so gefühlskalt?
Gerade war Ts. erstes Seifenkistenrennen. Leider ist sie nicht ins Ziel gekommen. Natürlich war sie dadurch stark enttäuscht und auch den Tränen nahe. M. war dabei, was auch OK war und ich denke auch schön für T. Als ich dann aber alleine nach Hause fahren mußte, weil M T. noch zu einer Geburtstagsparty bringen mußte, war ich tief traurig und aufgewühlt. Ich kann gar nicht sagen, weshalb genau. Weil ich alleine nun das restliche Wochenende verbringen muß oder weil ich an M. denken muß? Heute Abend ist wieder U30 Party. Ich werde mit M. hingehen. Wie schön wäre es, da was abzuschleppen. Und wie absolut unwahrscheinlich ist es. Jetzt werde ich erst mal einen wichsen, um aus dem Depressionsloch zu kommen. Danach fresse ich irgendwas und bin deshalb dann noch trauriger.
Komme gerade von der Party wieder und bin ziemlich frustriert. Zuerst war lange Zeit kein Mädchen da, was mich interessierte. Trotzdem habe ich (hoffe ich) nicht grimmig geschaut und auch getanzt. Gegen Ende tauchte dann eine auf, die mich gleich faszinierte. Relativ gute Figur, ein hübsches Gesicht, rote, lange Haare und ein schlabber-Top, was ihr gut stand. Zusammen mit ihrer Freundin tanzte sie oft in meiner Nähe und vor allem lächelte sie mich immerfort wieder an. Auch M. sagte das. Ich war hin und weg. Und dann habe ich meinen ganzen Mut zusammengenommen und sie angesprochen. Ich hätte mich sonst so sehr geärgert, wenn ich gegangen wäre und sie nicht kennengelernt hätte, weil ich zu feige gewesen bin. Aber es kam wie es kommen mußte: Ich stotterte nur unverständlich rum und sie gab mir einen Korb. Sie sei schon mit wem zusammen. OK, netter als eine direkte Abfuhr aber doch so was von enttäuschend. Warum hat sie mich die ganze Zeit vorher so angestrahlt? Das war keine Einbildung. Die Absage wurmt mich, aber vor allem, daß dies eine Chance auf ein Abenteuer gewesen war. Gar nicht vorstellbar, wie schön es für mich gewesen wäre, diese hübsche Frau anfassen, küssen und ficken zu dürfen. Wann wird sich so was wieder ergeben? Und vermutlich werde ich dann auch wieder kaum den Mut aufbringen. Mal abgesehen davon, daß ich die Abfuhr natürlich auch auf mein Äußerliches schiebe. Warum sollte schließlich so ein attraktives Mädchen was von mir wollen, wo doch andere Kerle sich auch die Augen nach ihr ausstarrten. Aber mich hatte die doch so oft und so offensichtlich angelächelt und sich nach mir umgedreht. Was habe ich an diesen Signalen falsch verstanden? Schade. Sie war wirklich hübsch und konnte sich gut bewegen.

Mittwoch, 7. April 2010

T. und M. sind heute aus dem Urlaub zurückgekommen. Ich habe T. über den Tod von Opa informiert. Sie war sehr traurig, was mich etwas überraschte, da sie ja eigentlich kein so inniges Verhältnis zu ihm hatte. Als ich T. dann nach Hause brachte, wollte mich M. rein bitten aber ihr neuer Freund A. war da. Ich habe abgelehnt. Die Vorstellung, daß er nach deren Urlaub gleich zu Besuch kommt erschüttert mich. Mittags habe ich das Haus zusammen mit S. besichtigt. Es ist einfach toll. Ich hätte es wirklich gerne und denke, daß ich es auch dringend bräuchte und es gut für mich wäre. Dadurch würde ich Abstand bekommen und neuen Lebensmut gewinnen. Leider werde ich es mir nicht leisten können. Warum wirft mich das so aus der Bahn? Was wirft mich so aus der Bahn. Ich bin fix und fertig. Ist es der Umstand gewesen, daß der Typ da war oder existiert oder ich alleine bin? Ich stecke voll in der Krise, was ich die letzten Tage nicht hatte.

Montag, 5. April 2010

Heute war ich bei Js. und Bs. Schwester K. war da. Ich finde sie sehr attraktiv. Sie ist gertenschlank, hat hübsche kleine Brüste, einen festen Hintern und ein nettes Gesicht. Daneben komme ich mir so fett und plump und unattraktiv vor. Während ich denke, daß sie so ziemlich genau der Typ Frau ist, den ich gerne kennenlernen würde, möchte ich gar nicht wissen, was sie über mich denken wird, wenn sie überhaupt über mich irgendwas denken sollte.

Freitag, 2. April 2010

Montag, 29. März 2010

Ich denke darüber nach, mir ein Haus zu kaufen. Gleich in der Nähe gibt es auch ein interessantes Angebot. Das wäre ideal. Mit Keller, Garage und etwas mehr Platz, so daß auch T. ein eigenes Zimmer hätte und mit dem Garten könnte ich sie bestimmt auch zu mir "locken". Aber eigentlich habe ich nicht genug Geld. Ist fraglich, ob eine Bank das finanziert. Auch ist die Frage, ob ich das nicht nur als "Flucht" mache und Trotz, um mir eine Ersatzbefriedigung zu verschaffen.
Heute Nacht durfte ich mal wieder ein Fahrzeug zum Einsatz fahren. Da wir nur zu zweit waren und der andere ein Dienstanfänger, war ich etwas aufgeregt und hoffe, alles richtig gemacht zu haben. Auch wenn es nur ein BMA war. Trotzdem ein gutes Gefühl gewesen.

Sonntag, 21. März 2010

gestern Abend war ich mit ein paar von der FFW und S. bei einer Party/Disco für "Erwachsene". Der Abend war eigentlich ganz nett und es waren überraschend viele attraktive/hübsche/geile/sexy Mädchen/Frauen da. Einige von denen haben sogar zu mir mehrmals rübergeschaut oder in meiner Nähe getanzt. Ich war von uns der einzige, der getanzt hat. Aber zwei der Mädchen wurden dann von meinem Begleiter angesprochen bzw. haben sie angesprochen. Ich hatte mir schon ausgemalt, wie es wohl wäre, eine Frau kennenzulernen und mit ihr die Nacht zu verbringen. Naja und dann bin ich ich doch wieder alleine zu Hause gewesen. Ich würde auch trotz allem wohl nie eine ansprechen. Und zu Hause habe ich dann in den Spiegel geschaut und mir ist klar geworden, daß mich wohl auch nie eine ansprechen würde. Ich täte es ja auch nicht, wenn die Frau so fett aussehen würde und ich schaue selbst nur die sexy Frauen an. Also bleibe ich allein und hol mir selber einen runter.

Freitag, 19. März 2010

Jede Nacht träume ich schlecht. Immer irgend etwas anderes aber stets nichts erfreuliches. Meistens gegen Morgen im Halbschlaf. Ich versuche dann möglichst aufzustehen. Die Tabletten und die Therapie scheinen nicht zu helfen. Ich muß immer noch andauernd an M. denken. Ich weiß, es war vorbei, wir haben schon viel zu lange einfach weiter gemacht. Wie oft haben wir im letzten Jahr nur noch nebeneinander aber nicht mehr gemeinsam etwas unternommen. Trotzdem zieht sich mein Magen jeden Tag stundenlang zusammen und ich fühle mich einsam und bin über das Ende enttäuscht. Wann hat sie begonnen mich zu betrügen? Das läßt mir auch keine Ruhe.

Sonntag, 14. März 2010

Ich bin zu nichts zu gebrauchen. Den ganzen Tag quäle ich mich Stunde um Stunde vor Langeweile und Selbstmitleid und sehe TV. Eigentlich sollte ich was programmieren oder sonst was machen, aber ich kann mich nicht aufraffen. Ich denke an die Beziehung, das sie wirklich zu Ende war. Aber auch daran, daß ich nun alleine bin. Ich bin so schlapp. Ich denke an Sommerurlaub und wies es war und das ich nicht weiß, wie es weiter gehen soll. Letztens hatte mich der Stadtbrandmeister zum ersten mal nicht feindlich angesprochen, sondern ganz normal mit mir ein paar Worte gewechselt. Er lies durchblicken, daß er nicht damit einverstanden ist, daß ich nicht zum Maschinisten ausgebildet werde. Das tat mir gut einfach mal das Gefühl zu haben, nicht angegriffen oder mißbilligt zu werden und es wäre schön, wenn sich dann auch was mit der Ausbildung ergibt. Beim Dienstsport hingegen fühle ich mich wieder ausgegrenzt. Ich kriege selten den Ball und muß mir viel Spott anhören. Aber ich brauche die Bewegung und muß auch rauskommen. Es wäre schön, wenn ich Morgen irgendwie den Elan aufbringen kann und ein wenig Arbeiten kann. Ich muß endlich vorwärts blicken. Ich ertappe mich dabei, daß ich Online shoppe. Unnütz und reine Ersatzbefriedigung. Das muß aufhören. Ich spiele mit dem Gedanken, mir ein Haus zu kaufen. Aber eigentlich habe ich nicht genug Geld und es gibt auch keine passenden Angebote.

Mittwoch, 10. März 2010

Heute Nacht hatte ich einen wilden Traum von M. und wie ich mit ihr streite, weil sie wohl mit T. wegziehen will. Ich dachte solche Gedanken sollten dank der Tabletten nicht mehr sein. Zur Zeit schlafe ich eh immer sehr unruhig.

Sonntag, 7. März 2010

Gerade habe ich kurz bei Ruppin TV reingeschaut und einen Bericht über die Klinik gesehen. Wie immer habe ich dabei an M. denken müssen und das sie da im OP stehen könnte und das sie eine wichtige, tolle, anerkannte Arbeit hat, die sie ausfüllt. Ich dachte dann, daß auch ich was gutes mache und Stolz darauf sein sollte, doch es wirkte nicht. Ich habe immer viel zu viel mich von anderen Leistungen beeindrucken lassen und stelle noch immer mich als weniger wertig dar.
Ich muß daran denken, wie wir zusammen in Frankreich waren. Wir hatten eine gemeinsame Vergangenheit, Erlebnisse geteilt und zusammengehalten - uns ergänzt. Werde ich das je wieder mit einer haben? Wie soll das gehen? Ich fühle mich fett, und esse zu viel Scheißdreck. Ich bin einsam.

Freitag, 5. März 2010

Ich bin inzwischen etwas weniger traurig und weine dem Beziehungsende nicht mehr ganz so stark nach. Vermutlich war es wirklich unabwendbar. Aber ich denke schon daran, was mir jetzt fehlt und auch wie M. nun von dem neuen gefickt wird. Bei der Feuerwehr komme ich einfach nicht weiter. Ich fühle mich immer isoliert. Keiner unterhält sich mal abends mit mir und auch beim Sport bin ich immer etwas außen und werde auch immer erst als letzter in eine Mannschaft gewählt. Wenn ich andere da sehe, die eine große Klappe haben und sich sogar als Teamleiter aufspielen und stets bestimmen wollen, frage ich mich, warum das so ist. Ich fühle sehr viele Selbstgespräche mit mir. Immer wieder zum Thema Feuerwehr, das ich kein Maschinist werde und so. Hoffentlich ist das nicht irgendwann ein Tick, der mich noch weiter isoliert. Aber ich bin frustriert und habe sonst keine Möglichkeit, jemanden was zu erzählen. Zumindest wenn es um diese inneren Probleme geht. Ich ärgere mich zwar über die Feuerwehr, aber ich kann da auch nicht aufhören, denn dann wüßte ich gar nichts, um diese große Lücke zu füllen.

Montag, 22. Februar 2010

Ich komme nicht zur ruhe, fühle mich gehetzt, tigere durch die Wohnung, komme nicht weiter, fühle mich leer, angespannt, hohl, müde, unkonzentriert. Mein Bauch zieht sich zusammen. Weiß nicht weiter. Was soll ich tun?

Samstag, 20. Februar 2010

T. konnte sich aussuchen, ob sie heute nach dem Sport bei mir bleiben und den Kletterturm besuchen will oder lieber zu M. Sie hat sich für M. entschieden. Das hat mir sehr weh getan, denn ich hatte gehofft, noch etwas Zeit mit ihr zu verbringen und mir extra was schönes ausgedacht. Ich hoffe, sie hat nichts von meiner Enttäuschung mitbekommen. Ich bin dann noch eine Weile im Schnee spazieren gegangen, um etwas raus zu kommen, das herrliche Wetter zu genießen. Die ganze Zeit habe ich aber nur Selbstgespräche geführt und bin in Selbstmitleid versunken. Ich hoffe, daß Js. mich anrufen, um mich mit denen zu treffen. Aber ich darf auch nicht zu sehr bei denen sein und ihnen zur Last fallen, nur weil ich sonst keinen kennen und mich mit keinem treffen kann. Für morgen habe ich mich mit J. und R. verabredet. Von denen wäre aber nichts gekommen. Wenn ich nicht aktiv werde, kommt keiner auf mich zu. Ich habe beim Spaziergang natürlich viel an M. gedacht und wie sehr sie mich mit ihrem Fremdgehen enttäuscht hat - hätte ich nie von ihr erwartet. Ob sie wohl mit dem neuen glücklich wird? Ob sie ihn auch irgendwann betrügen wird? Denkt sie auch mal an mich und vermißt mich oder bin ich ihr nur noch egal?
Gerade habe ich eine Textdatei auf dem PC gefunden. Ist wohl von November 2006. Darin habe ich geschrieben, daß ich M. hassen würde und es keine Liebe mehr gibt und ich mit ihr zusammen wohnen werde, aber sonst wir uns in Ruhe lassen. Das war, als es irgendeinen Krach gegeben hatte und M. einige Tage mit T. nach Berlin abgehauen war. Der Brief ist sehr verletzend und vielleicht auch für sie ein weiterer Grund gewesen, uns nun keine Chance zu geben. Obwohl ich nicht ganz sicher bin, ob ich ihr den Brief wirklich gegeben habe. Aber er zeigt doch, daß es zwischen und schon lange aus war, auch wenn wir noch ein paar Jahre weiter gemacht haben.

Freitag, 19. Februar 2010

Ich mache mir Sorgen um T. Ich habe Angst, daß es ihr schlecht geht, daß sie mit der Situation und dem veränderten Alltag überfordert ist. Weil sie z. B. alleine zur Schule gehen muß und alleine in der Wohnung ist. Kann sie das? Passiert was? Ich will sie doch beschützen.

Donnerstag, 18. Februar 2010

Ich fühle mich weiterhin einsam und glücklos. Ich fühle mich leer und apathisch. Gestern weinte T. wieder, wil sie unter der Trennung leidet. Ich würde ihr so gerne mehr helfen. Sie sagt, daß sie will, daß wir wieder zusammen kommen. Das erinnert mich so an mich und die Trennung meiner Eltern und das ich das auch immer sagte. Wie kann ich ihr nur helfen und vermeiden, daß auch sie einen Knacks bekommt? T. sagte wiederholt, daß sie sterben will. Das erschreckt mich. Wo hat sie das her. Von mir? Was kann ich dagegen machen, wie ihr helfen?
Bin gerade vom Feuerwehrdienstsport zurück gekommen. Zwei Stunden zwanglose Ballspiele macht Spaß und tut mir gut - auch als Gruppe. Das nach Hause kommen fällt mir aber sehr schwer. Gestern habe ich mit M. abends telefoniert und ihr von Ts. Problemen erzählt und daß sie sich wünscht, daß wir wieder zusammen kommen. Von M. kam daraufhin nur "was soll das bringen". Sie kommt mir so kalt und abgebrüht vor und als hätte sie das alles schon lange abgeschlossen. Liegt das nur daran, daß wir Probleme hatten und für sie das schon lange vorbei war oder ist das der neue Kerl? Ich warte sehnsüchtig darauf, daß auch ich das alles abschließen kann und einen neuen Anfang finde und wieder Lust am Leben verspüre.
Ich komme einfach nicht zur Ruhe.

Donnerstag, 11. Februar 2010

Heute war Ts. Geburtstag. Ich war auf Ts. Wunsch hin zur Party bei ihr. M. hat kaum mit mir geredet. Mit N., die sie oft sieht, hat sie ungleich mehr gesprochen. Ich habe natürlich auch nichts gesagt, denn ich fühle mich zu sehr verletzt von ihr und wüßte auch nicht, was ich sagen sollte. Ich denke, es wäre ihre Aufgabe, auf mich zuzugehen und mir die Hand zu reichen oder eine Geste der Annäherung zu machen. Aber sie wird es gar nicht wollen und ist viel zu glücklich oder zufrieden so, wie es ist. Ich hatte feuchte Augen auf dem Weg zurück zu mir und einen dicken Kloß im Hals.

Mittwoch, 10. Februar 2010

Das gelangweilte rumsitzen bekommt mir nicht. Ich werde depressiv und mir fehlt M. und T. Oder irgendwer anderes vielleicht. In mir zieht's sich zusammen. Ich brauche Hilfe und die Therapie scheint mir nicht zu reichen. Die Tabletten wohl auch nicht.
Ich will das nicht. Nicht so leben, nicht alleine sein, getrennt von den Familie. Wieso leide ich so darunter, noch immer und wieder so stark?

Sonntag, 7. Februar 2010

Eine Woche war ich mit T. bei R. Eigentlich war es sehr schön. T. hat allerdings sehr viel gemäkelt und gemeckert vor jedem Ausflug. Im Nachhinein hat sie dann immer festgestellt, daß es Spaß gemacht hat. Ich denke, das ist eine Reaktion auf die Trennung und den Schmerz den wir ihr zugeführt haben. Sie sagt, sie will sterben. Das tut mir weh, denn es spiegelt meine eigene Gemütsverfassung wieder. Außerdem will sie, daß M. und ich wieder zusammen sind. Ich liebe T. Jetzt, wo sie wieder bei M. ist,merke ich, wie ich sie vermisse. Und auch an M. denke ich und ich fühle mich traurig, leer und einsam, wie ich die ganze Woche nicht empfunden habe.

Samstag, 30. Januar 2010

Ich muß gerade daran denken, wie M. gerade bei ihrem neuen Typ ist und die beiden poppen Wie sie auf den Knien kniet und er sie von hinten nimmt, während die es sich dabei noch mit der Hand selbst besorgt und wie sie bei jedem Stoß aufstöhnt. Oder wie sie auf ihm reitet und er dabei ihre Titten knetet. Oder gar wie sie ihm gerade schön langsam einen bläst.

Freitag, 29. Januar 2010

Ich mache mir immer weitere Gedanken über den neuen Kerl von M. Das sie so schnell einen neuen hat, erstaunt mich. Wenn es wirklich nicht der ist, mit dem sie im Sommer rum gemacht hat und die SMS geschrieben hat, ist das ja der zweite. Und dann auch wieder aus der Klinik. Jetzt ist es ihr Oberarzt. Wieso ist sie so flatterhaft. Wieso zerstört oder besser wirft sie unsere langjährige Beziehung so auf den Müll. Für T. hätte ich alles versucht, um ihr ein behütetes Heim zu geben. Und auch für M. Ich suche mein Heil in Medikamenten. Die Truxal, von denen ich noch welche habe, die ich aber abgesetzt hatte längst, nehme ich nun wieder tagsüber. Ob das falsch ist?

Donnerstag, 28. Januar 2010

Ich bin sehr zerstört und deprimiert. Die Tatsache, daß ich jetzt weiß, daß M. weg ist, nagt gewaltig an mir. Hinzu kommt noch, daß ich meien PC nicht in den Griff bekomme. Ich fühle mich leer.
Am Abend war noch ein Einsatz.Ich durfte mal wieder die LF fahren. Leider war bei der Anfahrt dann Abbruch, aber trotzdem war das ein gutes Gefühl.

Mittwoch, 27. Januar 2010

Ich war gerade bei M. und habe ein paar Sachen abgeholt. Ich kam mir wie ein Eindringling uns schäbig vor, als ich die Bilder abhing. Bei den Büchern konnte ich mich dann nicht entscheiden. Sie hat es mir auch nicht leicht gemacht. Nicht einmal beim tragen hat sie geholfen. Ich weiß nicht genau warum, aber die ganze Situation ging mir sehr nahe und machte mich traurig und Fassungslos. Ich scheine wirklich ihr nichts mehr zu bedeuten und sie wird so leicht scheinbar mit allem fertig.
Nun ist es Gewißheit. M. hat bereits einen neuen Kerl. T. war verzweifelt beim ins Bett gehen, weil sie ein Geheimnis von M. nicht erzählen durfte und deshalb haben wir sie angerufen damit M. mit T. reden konnte und daraufhin hat M. es gestanden. Es geht auch schon eine Weile so, denn der Tap hat bei der Renovierung ihr geholfen. Das war dann auch sicher ihr Antrieb für die Trennung und der Grund, warum es ihr alles so leicht fiel. Angeblich will sie erst in sich gehen und prüfen, ob es was ernstes mit ihm ist; deshalb hat sie mir nichts erzählt. Nun gut. Jetzt weiß ich, daß es kein Zurück geben kann und ich muß mir keine Gedanken machen, ob da wer ist oder nicht. Ich denke, sie hat auch schon mit ihm geschlafen. Denn Gelegenheit hatten sie ja schon öfter. Ich bin irgendwie wütend auf sie. Daß sie mich so abschiebt und mich so schnell ersetzen kann. Außderdem finde ich die Vorstellung, daß ein Fremder oder Neuer sie jetzt fickt, irritierend. Ich bin eifersüchtig. Aber irgendwie verliert sie durch diese Vorstellung auch ihre "Unschuld". Ein anderer fickt sie, steckt seinen Schwanz in sie. Sie bläst einen anderen Schwanz. Das ist mein! Mir gehört diese Lust, das Vergnügen. Ich fühle mich betrogen, will es nicht abgeben. Kann mir nicht vorstellen, daß sie jetzt einen anderen das Vergnügen bereitet. Das was was nur für uns beide, da durfte kein anderer zwischen kommen. Ich habe das Gefühl, als würde man mir etwas wegnehmen. Schlimm ist, daß T. unter der Geheimniskrämerei leidet.

Montag, 25. Januar 2010

Ich komme nicht damit zurecht, daß ich nicht bei T. bin und auch nicht damit, allein zu sein. Gerade habe ich bei M. angerufen und da ging eine Frau ran, die sagte, sie paßt auf T. auf. Ich will nicht, daß jemand anderes auf T. aufpaßt. Sie wird so rumgeschubst und ich habe das Gefühl, daß M. nicht für sie da ist. Sie fehlen mir so. In mir zieht sich alles zusammen und ich bin den Tränen nahe. Ich bin gerade sowieso voll angestauter Wut, da mein PC virenverseucht ist und ich seit Stunden nicht weiter komme.

Mittwoch, 20. Januar 2010

Ich bin tierisch frustriert und verbittert. Leider habe ich keinen zum drüber reden. Heute früh fand eine Veranstaltung bei der Feuerwehr statt. Ich hatte natürlich gehofft, daß ich ein Fahrzeug fahren kann auch wenn ich das ja nicht darf. Ich habe mir auch vorher das bewußt gemacht, so daß ich nicht enttäuscht wäre, wenn's nicht dazu kommt. Dann wurde eingeteilt und auf einmal hieß es, ich solle den ELW fahren - als ob mich das doll interessieren würde. Um keinen Ärger zu bekommen und weil die Frau vom Stadtbrandmeister mit mir zusammen auf das Fahrzeug eingeteilt wurde, wollte ich sicherheitshalber nachfragen. Daraufhin wurde wurde mir von einem der Gruppenführer mehrmals heftig über den Mund gefahren. Das würde nur bei Einsätzen gelten und das wäre jc keiner. Der Tenor war, daß ich mich nicht Befehlen widersetzen solle und mich nicht so anstellen soll. Dann haben wir doch noch den Stadtbrandmeister gefragt und von dem kam nur ein "ich habe doch dazu schon mal was gesagt". Herablassend und nach dem Motto, ich würde mich vordrängeln und ich hätte das vorgeschlagen. Dabei bin ich es gewesen, der auf die Einhaltung der Vorschrift achtet. Ich hätte mich so gefreut, mal ein Lob zu hören, daß ich ich darauf achte und daß es korrekt ist, wenn ich darauf hin weise, daß ich ja nicht darf. Aber stattdessen bekomme ich den Ärger ab. Und auch dann bei der Veranstaltung stand ich viel Zeit alleine rum und keiner hat mich beachtet oder sich mal zu mir gestellt. Eigentlich sollte mir die Veranstaltung helfen, daß ich mich besser fühle und nicht zu Hause langweile aber so hat sie mich mehr frustriert.

Montag, 18. Januar 2010

Beim Sport werde ich mir wieder bewußt, wie winzig klein mein Penis ist. Bei allen anderen - egal wie alt oder dick sie sind - ist er wesentlich länger und da hängt richtig was, während meiner nur pummelig kurz ist. Ich mache mir Gedanken um meine finanzielle und geschäftliche Zukunft. Zwar habe ich fast 3000€ Gewinn pro Monat aber das reicht mir nicht. Ich will mehr haben. Irgendwie ist das Gier. Als ich mit M. zusammen war, hat es gereicht, da dies sozusagen unseren Wohlstand anhäufte auch wenn wir es so nie wahrgenommen haben und auch stets ein wenig zu knauserig waren. Schlecht ging es uns ja nun nicht gerade. Auch jetzt kann ich eigentlich zufrieden sein. Aber ich mache mir Sorgen, wie es weitergehen soll, denn ich traue dem Frieden nicht und denke, daß ich ziemlich auf die Nase fallen werde, wenn das Geschäft einbricht. Zumal ich denke, daß es bis dahin gar nicht mehr so lange dauern wird. Obwohl ich keinen Grund zu dieser Annahme habe. Aber ich kann mich auch nicht aufraffen, mich derzeit um die Weiterentwicklung zu kümmern. Auch bei der Psychotherapie finde ich, geht's nicht weiter und ich frage mich, was das bringen soll, denn die Gespräche sind eher unbefriedigend. Dafür freue ich mich auf den Urlaub mit T. in zwei Wochen mir ihr zu R. in Bayern. Wird zwar mit R. ggf. etwas anstrengend aber ich freue mich auf die Ausflüge mit T.

Mittwoch, 13. Januar 2010

Mir fehlt der Sex. Ich bin so was von geil und vermisse es, mit jemandem zu kuscheln und meinen Schwanz in eine feuchte Muschi zu schieben.

Dienstag, 12. Januar 2010

Ich drehe mich im Kreis und hadere mit meinem Schicksal und der Einsamkeit. Ich weiß, daß M. alleine zufrieden ist und das nehme ich ihr im Grunde übel. Ich weiß einfach nicht mehr weiter, fühle mich einsam, nutzlos und hoffnungslos.

Sonntag, 10. Januar 2010

Die ganze Zeit denke ich an M. und das sie mir fehlt. Ich vermisse einfach einen Partner und obwohl ich weiß, daß es bei uns schlecht lief, denke ich, daß sie einen Teil der Leere in mir immer gefüllt hat. Ich schaue ein Foto von ihr an und denke, wie hübsch sie tatsächlich war. Ich sehe viele Frauen und denke, wie wenig attraktiv sie im Vergleich zu M. sind. T. ist bei mir und ich denke, daß M. nicht zu Hause ist, sondern bei ihrem neuen und es gibt mir einen anhaltenden Stich ins Herz und ich denke, wie ich nur alleine weiter machen soll und das eigentlich bald schon die Planung für die Sommerferien anfangen müßten und das es allein nicht richtig Spaß machen wird und ich mit T. auch kaum was machen werde. Nur mit ihr nach Frankreich ist einfach nicht das selbe.

Donnerstag, 7. Januar 2010

Ich trete auf der Stelle. Der Tag will gar nicht vergehen und ich bin träge und lustlos sowie frustriert. Ich kann mich zu nichts aufraffen. So kann es doch nicht weiter gehen. Ich versauere hier. Ich hoffe irgendwie darauf, daß von außen was positives auf mich zukommt. Zig mal am Tag schaue ich auf die gleichen Webseiten ohne daß da was passiert. Da kommt nichts her, wenn ich es nicht selbst angehe. Aber ich bin kraftlos und mutlos und einsam und traurig.

Dienstag, 5. Januar 2010

Ich würde gerne einen Weg finden, mit M. wieder zusammen zu kommen. Ich kann mir keine andere Zukunft vorstellen. Aber von M. kommen keinerlei Signale. Wobei ich wohl auch nicht auf sie zu gehe. Und wie immer frage ich mich, wie verzweifelt ich dabei bin. Aber mir fällt einfach nur die Decke auf den Kopf.
Ich denke auch immerzu an T. und wie es ihr geht. Wie sehr leidet sie und wie geht es ihr. Geht's ihr jetzt besser? Ich vermisse sie und das sie Teil meines Lebens ist. Ich will ihr näher sein.

Montag, 4. Januar 2010

Ich bin total lethargisch. Ich sehe immer noch keine Perspektive. Ich will irgendwie weiterkommen, nur weiß ich nicht wie. Auch mache ich mir Sorgen, wie lange ich noch von dem Shop leben kann und wie ich anders Geld verdienen kann. Ein wenig Existenzangst mischt sich da rein. Ich fühle mich noch immer einsam, isoliert und unwohl. Dabei weiß ich, daß ich mich bei M. auch nicht besser gefühlt hätte. Ich mache mir Gedanken über denn Sommer: kein gemeinsamer Urlaub mehr. Soll ich allem mit T. verreisen? Ich will hier aus meinem Gefängnis raus.
Mir ist schrecklich langweilig. Ich bin total teilnahmslos und hoffnungslos. Ich will nicht mehr. Ich fühle mich so einsam und nutzlos. Wenn ich nur wüßte, wie es weitergehen soll oder kann. Ich brauche Anschub, jemanden, der mir auf hilft.

Sonntag, 3. Januar 2010

Die letzten Tage war ich mit T. bei J. in Wesel bei ihrem Freund J. Die Zeit war ganz nett und besser als alleine hier zu sein. Als ich T. aber gestern nach unserer Rückkehr bei M. abgegeben habe, fühlte ich mich verlassen und spürte, daß mir eine Familie fehlt, mit der man Zukunftspläne schmieden kann. Z. B. ein Haus kaufen oder ein neues Projekt anfangen. Die Nacht war schlimm: Ich habe keine Tablette genommen und dann sehr unruhig geschlafen. Morgens lag ich stundenlang im Dämmerzustand und meine Gedanken drehten sich im Kreis und ich wollte gar nicht aufstehen. Erst jetzt nach dem Duschen komme ich zur Ruhe, bin aber von meiner bevorstehenden Langeweile schon wieder frustriert.

Sonntag, 27. Dezember 2009

Ich bin eifersüchtig. Trifft sich M. jetzt mit dem neuen, wo T. die nächsten Tage bei mir ist? Für mich ist das noch eine fremde Vorstellung. Es zerstört meine Illusion und nagt an mir. Irgendwie gönne ich es ihr nicht, daß sie Spaß hat und die Trennung genießt und für sie das Leben so gut weiter geht. Ich spüre, daß die Trennung endgültig ist, will es aber nicht wahrhaben. Irgendwie denke ich noch immer, daß ich eine Familie haben will und mit der zusammen sein möchte und mit ihr in die Zukunft schauen will, um Pläne zu schmieden, in Urlaub zu fahren, gemeinsam was erleben und was aufbauen. Nicht als Einzelgänger das Dasein fristen - wozu dann?

Samstag, 26. Dezember 2009

Ich will irgendwas machen. Ein neues Projekt, etwas das Erfolg verspricht und Spaß macht und mich weiter bringt. Gerne ein Buch schreiben oder was programmieren auf einem Mikrocontroller. Aber es sollte halt was sinnvolles sein. Außerdem würde ich gerne eine/meine Familie um mich haben. Eine innere Unruhe hält mich auf Trab.

Freitag, 25. Dezember 2009

Ich habe den ganzen Tag bei Js. verbracht und mit deren Familie. Es war eigentlich ganz angenehm und unverkrampft.Ihre Schwester übt einen gewissen Reiz auf mich aus aber ich konnte dann doch nur wieder daran denken, daß ich fett und unattraktiv bin. Wider bei mir erfaßte mich eine gewisse Unruhe. Ich habe das Bedürfnis, was großes, was bedeutendes zu machen und erfolgreich und vermögend zu werden. Doch kein Plan, wie. Auch würde ich gerne meine Firma voran bringen, denn ewig kann ich ja nicht Bausätze verticken. Auch hier kein Plan wie. Würde gerne mit wem darüber reden. Vorhin kam ein wenig das Thema Familie und Kinder auf und da merkte ich, daß ich da wohl vorerst nichts mehr mit zu tun habe. Da fehlte mir M. - oder nur ein Partner? Ich muß zusehen, daß ich voran komme - auch wenn das Ziel unklar ist.

Donnerstag, 24. Dezember 2009

Heiligabend. Ich war bei T. und M. Wir haben gespielt, gegessen und dann Bescherung gemacht. Der Abend verlief besser als gedacht. Auch das nach Hause gehen und den Rest Abend vor dem Fernsehe hocken, war weniger schlimm als befürchtet. Ich bin sogar ein wenig von meiner Scheiß-egal Stimmung überrascht. Klar hätte ich gerne noch eine Weile T. dabei zugesehen,wie sie sich über die Geschenke freut, aber ansonsten war die Stimmung zwar nicht verkrampft aber auch sehr unpersönlich zwischen M. und mir. Keinerlei Annäherung ihrerseits. Da wird nichts mehr laufen. Der Zug ist abgefahren. Ich weiß es ja eigentlich. Aber ich würde doch vor allem für T. gerne wieder eine Familie sein. Ich mache mir Sorgen, daß sie ganz doll unter der Trennung leidet und es mit der Zeit eine immer verfahrenere Situation wird, so wie bei uns früher. Ich würde mir so gerne eine intakte Familie für T. wünschen. T. hat sich wie erwartet riesig über den Nintendo gefreut. Ansonsten war die "Ausbeute" eher etwas bescheiden für sie, wie ich bei mir dachte. Aber der Nintendo ist sowieso unschlagbar und stellt alles andere in den Schatten, so daß es dann doch OK war, was wir für sie hatten. Sie ist so ein liebes Kind und erträgt diese Trennung und das hin und her ziehen so gut und ist kaum wehleidig - unglaublich, wie stark sie ist.

Mittwoch, 23. Dezember 2009

Mir geht es zunehmend schlechter. Ich bin nervös und niedergeschlagen. Morgens liege ich stundenlang im Halbschlaf. Heute habe ich immerzu dabei daran denken müssen, daß ich denke, M. hat 'nen Kerl. Dabei sehe ich uns nicht einmal mehr zusammen. Ich kann mir sogar nicht vorstellen, wie das ablaufen sollte, daß wir uns wieder ineinander verlieben. Ist das die Angst, um den Verlust, der mich so fertig macht? T. soll zu mir kommen, doch ich schaffe es nur mit Überwindung sie gleich abzuholen. Ist diese Depression echt oder steigere ich mich nur hinein? Ich bin antriebsloser als sonst.Ich sehe schon wieder keinen Ausweg und spiele mit dem Gedanken, daß das Leben keinen Sinn macht. Zum Glück (?) ist der Wunsch noch nicht konkreter. Gerade M. angerufen. Eigentlich ist sie am Telefon immer freundlich zu mir. Da kann ich natürlich beides hinein interpretieren: Sie ist so stark,weil sie sich mit einem anderen trifft oder weil sie doch noch was empfindet für mich oder weil sie Mitleid hat oder einfach nur Höflichkeit.

Dienstag, 22. Dezember 2009

Nun bin ich mir ziemlich sicher, daß M. mich anlügt und (noch immer) einen Kerl hat. T. hat erzählt, daß M. für jemanden der bei ihnen angerufen hat und der sich wohl verspätet hatte bei ihm die Fenster zu gemacht hätte. Das bedeutet ja, daß sie die Schlüssel von demjenigen hatte und wer soll das sonst sein, wenn nicht ein Liebhaber. Nicole kann es ja nicht gewesen sein, denn das hätte T. dann gewußt. Ich weiß nicht wie ich damit umgehen soll. Da ich uns ja eh nicht mehr zusammenkommen sehe, tut es zwar weh, so angeschwindelt und ersetzt zu werden, aber es paßt halt zu ihrem starken Trennungswunsch. Ich frage mich nur, wie lange sie diese Scharade weiter spielen will.

Montag, 21. Dezember 2009

Ich bin den ganzen Tag nicht zur Ruhe gekommen. Völlig unfähig, etwas zu machen, saß ich auf dem Sofa. Ich bin einsam aber zu M. fühle ich mich nicht mehr hingezogen. Ich habe Angst vor T. Ich will nicht, daß sie zu mir kommt, da ich nichts für sie tun kann. Ich will am liebsten weg hier. T. bereitet mir große Sorgen. Ich kann nicht mit ihr umgehen. Es sieht alles so ausweglos aus und ich bin lethargisch. Wie soll das weitergehen? Wieso dieser Rückfall?

Sonntag, 20. Dezember 2009

Die Nacht verlief sehr unruhig, weil ich wieder nur die halbe Dosis Medikamente genommen habe. Außerdem hatte ich gestern Abend auf der Weihnachtsfeier zu viel getrunken. Da sie öde war, habe ich mich recht früh davon gestohlen. Ich hatte mich nicht einmal verabschiedet. in der Wohnung hier fühle ich mich immer noch sehr unwohl. Ich möchte mich einigeln und zusammen ziehen. Ich fühle mich einsam und fremd. Ich komme mir so isoliert vor und das Leben um mich herum ist unreal.

Samstag, 19. Dezember 2009

Ich zittere fast vor Panik. J. sagte gestern zutreffend, daß ich mich zerfleische. Vor mir steht eine große schwarze oder besser: massive Wand. Dummerweise habe ich auch die Medikamente für die Nacht zum besseren - traumlosen - schlafen reduziert, weil das so angedacht ist. Jetzt stehe ich tierisch unter Strom. Heute ist Weihnachtsfeier in der Feuerwehr und ich habe keine Lust hinzugehen, da ich denke, dort wieder allein zu sein und nicht dazu zu gehören. Ich sehe mich dort gelangweilt herum sitzen und davor habe ich Bammel. Außerdem denke ich an die kommenden Feiertage und daran, daß T. bei mir sein wird und ich nicht weiß, wie ich sie beschäftigen kann und das sie hier nur fern sieht. Das macht mir auch sorgen. Außerdem war ich gestern bei M. zu Hause, um T. in der Schule zu bringen und die knappe Stunde, die ich da verbracht habe, war ernüchternd, da sie die Zimmer so total neu gestaltet hat und ich gesehen habe, daß ich da so nicht zurück kann. Und ich habe all die Dinge von mir gesehen, die noch da sind.
Kontakt mit M. fällt mir sehr schwer. Ich weiß nicht, wie ich mich verhalten soll und bin gehemmt. Vorhin bei Ts.Sport hat sie mit Nicole und vor allem deren Freund mehr gesprochen, als mit mir. Was soll ich davon halten? So wäre es auch gewesen, wenn wir zusammen gewesen wären.

Montag, 14. Dezember 2009

Ich stecke in einem Dilemma. Langsam realisiere und begreife ich, daß es keine Zukunft mit M. gibt. Nur wie kann es weitergehen? Gestern langweilte ich mich schon den ganzen Tag und ich habe nur ferngesehen. Da ich das CAN Projekt abgeschlossen habe, gibt es nichts mehr zu tun. Jetzt bin ich wieder da, wo ich auch vor der Trennung war. Ich müßte etwas zu tun haben, um Lebensfreude zu gewinnen und beschäftigt zu sein. Mit Langeweile kann ich nicht vorankommen und mich nicht ändern. Wo soll ich nur eine Frau kennenlernen? Ich mache mir außerdem um T. sorgen und frage mich, wie sehr sie leidet und was sie für Probleme hat. Ich schleiche genervt vor lauter Langeweile durch die Wohnung und fluche auf das Leben. So steuere ich nur wieder tiefer in eine Depression anstatt aus ihr heraus zu kommen. Ich muß was dagegen tun, nur weiß ich nicht was.

Freitag, 11. Dezember 2009

Ich sollte wirklich stolzer auf mich selber sein. Immerhin habe ich das OBD LCD nun mit CAN fertig und das war schon ein Stück Arbeit und hat mich die letzten Jahre immer ein wenig geärgert, daß ich das nicht beherrschte. Jetzt habe ich einen großen Schritt für mich getan. Und im Buch kann ich das erworbene Wissen auch umsetzen. Bei der Therapiesitzung gestern kam zu Sprache, wie sehr ich das Zugehörigkeitsgefühl zu einer Gruppe vermisse. Das ich mich als Außenseiter sehe und ich mich als unwichtig sehe. So daß es egal ist, ob ich da bin oder nicht, weil ich eher am Rand stehe. Interessant war, daß ich das Schema auch bei T. anwende: ich denke, daß ich nicht wichtig für sie bin. Dabei sehe ich doch, daß sie sich riesig freut, wenn ich komme und sie will bei Sorgen sogar zu mir fahren. Im Grunde war das auch ein Problem bei M.: ich habe nicht gesehen, daß ich so wie ich bin, wichtig für sie bin. In den letzten Tagen habe ich ein wenig Distanz gefühlsmäßig zu M. aufgebaut. So als würde ich die Illusion langsam verlieren, daß wir zwei wieder zusammen kommen und als würde ich das auch nicht mehr brauchen oder wollen.

Montag, 7. Dezember 2009

Gestern Abend hatten wir einen größeren Feuerwehreinsatz. Ich hatte auch Glück und durfte richtig löschen. Das war sehr befriedigend, auch wenn ich am Ende doch sehr erschöpft war und an meine Leistungsgrenze kam - etwas enttäuschend früher. Aber alles in allem hat's Spaß gemacht und mir Auftrieb gegeben.

Sonntag, 6. Dezember 2009

M. wollte T. abholen. Als ich vorher noch mal bei ihr anrief, ging sie nicht ran und ich bekam regelrecht Panik, daß sie gar nicht zu Hause geschlafen hat, sondern bei einem anderen Mann. Eifersucht und Angst ergriff mich wieder. Kurz danach rief ich noch mal an und dann war sie da. Sie war unter der Dusche. Ganz normal also aber ich will nicht, daß sie sich mit einem anderen trifft. Als sie her kam sah sie wieder hübsch aus mit tiefem Halsausschnitt und ihr Busen war leicht zu sehen. Machte mich schon wieder etwas geil. Ich will zu ihr.

Mittwoch, 2. Dezember 2009

Bei der gestrigen Therapiesitzung kamen zwei Sachen heraus, auf die ich in Zukunft achten sollte. Anstatt die Tür zuzuknallen und mich wütend zurückzuziehen oder anderweitig auszuflippen, sollte ich mit meinem Partner darüber reden. Bisher habe ich versucht, sie runterzuziehen. Ihr ging es gut und mir schlecht und in mir drin dachte ich, daß sie sowieso nicht verstehen kann, wieso und wie schlecht es mir geht. Auch mir tut es ja eigentlich gut, über meine Gefühle zu reden, denn sonst hätte ich M. am Freitag nicht angerufen, als ich mich so über die FFW geärgert hatte. Außerdem sollte ich selber besser zuhören. Einfach den Partner erzählen lassen und nicht mit irgendwelchen Ratschlägen kommen, die derjenige gerade gar nicht hören will wenn er nur Trost sucht. Bleibt nur die Frage, wie ich das umsetzen kann. Immerhin ist da kein Partner mehr und ich bin weiterhin allein. Meine Lebensfreude fehlt einfach noch und ich sehe kein Land. Von M. kommt rein gar nichts und sie ist vielleicht auch nicht die richtige, obwohl ich es mir wünsche.
Ich versuche ein klein wenig Sport täglich zu machen: 20 halbe Situps und 10 Liegestütze. Ist sicher nicht viel, aber wenn's jeden Tag ist wird's bestimmt auch mehr und vielleicht bringt's ein klein wenig was. Zudem versuche ich wenigstens einige der Freßanfälle und Naschereien mit Möhren und Buttermilch zu ersetzen. Wäre schön, wenn ich dadurch abnehme. Irgendwann vor 10-15 Jahren war ich ja mal richtig schlank. So sollte ich wieder aussehen.

Montag, 30. November 2009

Gestern Abend quietschten die Betten beim Nachbarn eindeutig - wenn auch nicht gerade lang. Ich mußte daran denken, daß ich schon lange keinen Sex mehr hatte und wie lange ich auch keinen Fick mehr bekommen werde. Ich habe Angst, daß M. irgendeinen Kelr auf ihrer Arbeit erliegt und mit dem eine Beziehung anfängt. Ich weiß nicht, ob sie einen Grund hat, dies nicht zu tun. Ich würde es ja auch machen, wenn ich nur könnte. Aber die eh schon geringen Chancen auf einen Neuanfang schwinden dann noch mehr. Ich weiß eh schon nicht, wie wir wieder aufeinander zugehen und zueinander finden sollen.
Mir ist so langweilig. Ich liege unnütz auf dem Sofa und schaue doofe Serien. Meine kleine Tochter hat einen erfüllteren Tag als ich. Soalange ich keinen Ausweg finde, gibt's keine Perspektive für mich.
Wie konnte ich nur 'ne geile Frau haben und nicht glücklich sein und sie jeden Tag ficken?

Sonntag, 29. November 2009

Da ich mich leer und einsam fühle und mir langweilig ist, habe ich mich wieder bei Jappy angemeldet und im Profil auch angedeutet, daß ich leicht zu haben wäre. Ich glaube zwar nicht an einen Erfolg, aber so bin ich wenigstens erst einmal etwas abgelenkt und kann voller Hoffnung auf die Webseite schauen, ob mir eine was geschrieben hat. Bis ich davon angeödet bin.

Samstag, 28. November 2009

Während ich mit T. beim Sport bin, trifft sich N. mit M. wie ich zufällig erfahre - kommt mir wieder wie ein heimliches Treffen hinter meinem Rücken vor. Ich hätte auch gerne wen, mit dem ich mich einfach mal so treffen kann und mit ihm reden. Fühle mich einsam. Zwischendurch dachte ich daran, daß ich M. doch nicht mehr liebe. Vermutlich stimmt das auch und ich will nur die Leere füllen.
Gerade lief im Fernsehen ein Bericht über Singles, die sich zu zwanglosen Treffen mit eventuellem Sex verabreden und die sich so austoben. Gerne würde ich so was auch erleben. Aber dazu sehe ich einfach nicht gut genug aus. Ich fühle mich leer und unausgefüllt.

Freitag, 27. November 2009

T. ist abgeholt worden und ich fühle mich wieder verlassen. Ein langer Tag liegt vor mir. Da ich mit der Entwicklung des CAN Protokolls nicht weiter komme, frustriert mich das auch noch zusätzlich und bietet mir keine Ablenkung.
Nach der Dienstversammlung bei der FW bin ich völlig fix und fertig, am Boden zerstört und mehr als enttäuscht. Für nächstes Halbjahr werde ich zu keiner einzigen Fortbildung geschickt. Weder zu dem heiß von mir begehrten Maschinisten, noch zum Funklehrgang der Voraussetzung ist. Selbst wenn ich im zweiten Halbjahr zum Funklehrgang gehen sollte, schiebt sich der Maschinistenlehrgang dann noch weiter nach hinten und was anderes kann ich ja niemals werden. Andere haben in weniger Zeit schon mehr Lehrgänge bekommen. Und der einzige, der Maschinist wird, ist PA Träger, also eigentlich bei allen Einsätzen anders einsetzbar. Ich bin total frustriert, daß ich jetzt noch länger warten soll, weiter zu kommen und werde von jüngeren Leuten überholt, die sowieso als PA Träger weiter kommen können als ich. Ich habe das Gefühl, gar nicht gebraucht zu werden. Ich bin so was von wütend. Ich wüßte gerne, wieso ich nicht eingeteilt wurde. Schlimm war auch, daß ich niemanden hatte, den ich meinen Frust erzählen konnte. Einfach keinen. Aus lauter Verzweiflung habe ich dann M. angerufen. Ist wirklich beschissen, wenn einem nur die Ex bleibt. War ein toller Tag. Hat sich wieder voll gelohnt aufzustehen und sich durch den Tag zu quälen. Wozu, wenn es doch nie belohnt wird.

Donnerstag, 26. November 2009

Morgens wach werden ist immer am unangenehmsten. Ich muß zusehen, daß ich schnell aufstehe und in Gang komme, damit ich mich ablenke. M. schreibt nichts davon, daß sie mich auch nur ein klein wenig vermißt. Nur, daß sie die Trennung brauchte. Bei der Therapie kam raus, daß ich an einem Trennungsschema besonders stark leide. Also eine Trennung mich stark aus der Bahn wirft. Nur wie soll mir das jetzt weiter helfen? Außerdem habe ich mich eventuell M. gegenüber unbewußt so verhalten, wie meiner Mutter gegenüber: je mehr ich zu Liebesbeweisen und Zärtlichkeiten genötigt werde, desto weniger bin ich dazu bereit. Wenn ich das alles durchbreche, will ich dann nicht mehr zurück zu meiner Familie? Ist das gut? Oder gibt es dann einen Neuanfang?

Mittwoch, 25. November 2009

M. hat endlich in einer längeren email geantwortet. Ich lese daraus nur schlechtes. Das ich nicht zu ertragen gewesen bin und alles vermasselt habe und jetzt alles besser ist. Ich muß sie noch mal lesen und doch fehlt mir jeder Mut. Es wird keine Chance mehr geben. Ich habe alle ungenutzt verstreichen lassen. Kein Zurück mehr. Gerne würde ich sie gefühlsmäßig vergessen und auf eine nüchterne Ebene kommen, bei der es nur noch darum geht, wie meine T. Kontakte ablaufen. Nur wie soll das funktionieren? Und selbst wenn? Wenn ich so schlecht bin, kann es ja auch in Zukunft nicht mit einer neuen klappen.

Dienstag, 24. November 2009

Ich wache auf und bin am ausrasten. Mit den Nerven völlig am Ende. Ich schluchze, verkrampfe mich, ringe mit den Tränen und bin völlig verzweifelt. Ich steh auf und warte auf T. Ich renne auf den Balkon als ich sie den Weg lang stapfen sehe. Allein. Ohne mich. Ich will sie doch beschützen, ihre Stimme hören, bei ihr sein. Ich rede kurz mit ihr: Danach bin ich noch deprimierter. Ich will nicht mehr. Ich will nach Hause, raus aus diesem Exil, diesem Loch. Es kann so nicht weiter gehen. Ich will meinem Leben ein Ende setzen. Es soll endlich alles vorbei sein. M. hat mir alles wichtige weggenommen: T. und sie sich selbst. Das waren die einzigen Gründe weiter zu leben, den Kopf hoch zu halten. Jetzt ist nichts mehr da. Ich bin so was von Verzweifelt, sehe keinen Ausweg. So kann es nicht weitergehen. Wozu noch?

Samstag, 21. November 2009

Ich durchlebe gerade wieder eine starke Krise. Mit den Nerven bin ich völlig fertig. Es fing damit an, daß ich Angst habe, daß T. her kommt. Wir wollen zum Sport gehen, dann soll sie den ganzen Tag und über Nacht hierbleiben. Ich weiß nicht, wie ich sie die ganze Zeit beschäftigen kann. Ich habe hier doch nichts. Nur eine kleine Ecke mit ganz wenig Spielzeug. Klar, wie können was draußen machen, zum Bowling gehen oder Drachensteigen lassen. Aber das füllt nicht den Tag. Ich soll mir ja sagen, daß ich wichtig für sie bin aber ich habe nicht das Gefühl. Warum sollte sie sich hier wohl fühlen? Ich habe Angst, sie zu etwas zu zwingen, was sie nicht will. Bei M. hat sie ein eigenes Zimmer. Und jetzt sogar mein altes Zimmer. Ein weiteres Zeichen, daß es kein Zurück geben wird. Dabei sehne ich mich so sehr danach. Vermutlich nur, weil ich so allein bin und mich nach etwas Geborgenheit sehne. Wie konnte es nur so weit kommen,daß wir gar keine Zärtlichkeiten mehr austauschten im Urlaub und im Alltag. Jetzt vermisse ich selbst diese unschöne Beziehung. Alles ist besser, als hier alleine zu verkümmern. Ich frage mich jeden Tag immer wieder, wozu ich hier noch weiter mache. Hier ist doch nichts, wofür es sich lohnt. Nicht mal T. zählt, da ich mich ja in einer so für sie negativen Rolle sehe. Sie zu mir hole, obwohl ich glaube, es gefällt ihr hie rnicht. Auch wenn sie sich angeblich freut. Vielleicht schauspielert sie das nur, weil es von ihr erwartet wird. Wenn ich nur die Kraft hätte, dem ein Ende zu setzen. Wie schön wäre es, wenn von M. mal käme, daß sie mich vermißt oder wenigstens irgendwelche Gedanken an mich hat. Ich möchte in ihre Arme sinken und mich geborgen fühlen und beschützt. Noch immer blende ich die negativen Gedanken aus, die ich früher an sie hatte. Ich wollte doch vor der Trennung auch nichts von ihr. Und jetzt ist es nur die Verzweiflung und Einsamkeit, die mich zu ihr zurück drängt. Hätte ich eine andere, die mich tröstet, würde ich keinen Gedanken an sie verschenken. Aber es ist halt wie es ist: Ich habe keine andere und da wird auch keine kommen. Warum schreibe ich eigentlich den ganzen immer gleichen Scheiß hier auf? Jeden Tag das gleiche. So kann ich auch nicht weiter kommen. Ich fühle mich in der Wohnung so unwohl. All die Kleinigkeiten, die fehlen. Als wäre ich ein Teenager, der gerade zu Hause ausgezogen ist. Nur daß der sich dadurch weiter entwickelt und ich viele Schritte zurück gehe. Die letzten vielen Jahre: einfach weggeschmissen und vergessen. Das schaffe ich nicht.
Ich fühle mich so ausgegrenzt, so schnell ersetzt und vergessen. Als M. T. her brachte, hatte ich wieder einen Kloß im Hals und am liebsten hätte ich sie umarmt. Sie hatte sich schick angezogen und sah sehr attraktiv aus. T. erzählte, daß sie die Zimmer neu gestalten und ein Typ M. beim Bett aufstellen helfen sollte. Ist das ihr neuer Stecher? Ich bin also wirklich schon ersetzt. Sie würde mir gerne helfen, doch sie weiß nicht wie. Klar, die einzige Hilfe, die ich bräuchte, kann und oder will sie mir nicht geben. Also eigentlich will sie mir doch vermutlich gar nicht helfen. Ich muß mir selber helfen und genau dazu bin ich nicht in der Lage. Wie auch. Ich komme mir so als Versager vor. Ich will ficken. Ich will M. ficken. Ihr die Bluse aufknöpfen und ihre Titten rausholen. Und mit den Fingern durch ihre feuchte Muschi streicheln und sie dann richtig durchficken. Aber ich will auch einfach bei ihr sein. Ich will eine Chance bekommen. Sie hat es nicht nötig und vor allem wohl kein Bedürfnis. Das T. hier ist, fällt mir jetzt noch viel schwerer, da ich mich so verletzt fühle und traurig bin.
Den ganzen Tag über war ich niedergeschlagen. Jetzt hoffe ich wieder mal darauf, daß sie anruft und wir ein gutes Gespräch führen. Gleichzeitig denke ich aber, daß sie gar nicht allein sein wird, sondern in den Armen eines anderen Kerls liegt und sich von dem ficken läßt statt von mir und ich einfach nur noch lästig für sie bin und sie kaum an mich denkt, während die ihre neue Freiheit genießt und lustvoll den Namen des neuen Kerls stöhnt. Mir bleibt nichts, als sie endlich zu vergessen und selbst eine Frau zu finden, der ich meinen Schwanz reinstecken kann. Und bis dahin werde ich viele Jahre erst einmal nur wichsen können. Vielleicht für immer, denn das ich mal 'ne neue Freundin haben werde, erscheint mir völlig unwahrscheinlich. Ein Grund, warum ich ja zu M. zurück will. Und wieder drehe ich mich im Kreis. Warum kann sie nicht einfach mal anrufen? Ich habe die wildesten Sexphantasien. Wie sie gerade dem Kerl einen bläst. So richtig schön langsam und tief, bis es ihm kommt und sie sogar sein Sperma schluckt, so wie sie es bei mir manchmal gemacht hat. Anschließend nimmt er sie hart von hinten und fickt sie, bis sie fast schon fast ganz auf die Matratze sinkt und sich selbst dabei noch mit der Hand an ihrer Muschi verwöhnt. Oder sie auf dem Rücken liegend, die Beine angewinkelt und weit nach oben geschoben, so daß man mit jedem Stoß tief in sie eindringt. Anschließend liegt sie verschwitzt neben ihm und er streichelt ihre Titten und ihre feuchte Möse.

Donnerstag, 19. November 2009

Wo nur soll ich eine neue Frau kennenlernen? Alle meine Gedanken drehen sich darum.
Gerade vom Psychotherapeuten zurück. Ein Problem unserer Beziehung ist, daß ich zu wenig Selbstwertgefühl habe und zwischen M. und mir ein Ungleichgewicht herrscht: Sie ist enorm wichtig und ich nicht. Ähnlich sehe ich mich ja auch bei T: Ich bin nicht wichtig für sie, nur Teil ihres Lebens, nur Zuschauer.Ich muß irgendwie lernen, mich anders zu sehen, daß Gefühl entwickeln, auch wichtig zu sein, etwas bedeutendes zu machen. Bei T., in meinem Leben. Auch für die Feuerwehr gilt das wohl. Dabei rede ich mir selbst doch oft ein, daß ich gut bin, wenn ich was gutes programmiert oder herausgefunden habe oder ein Buch geschrieben habe. Warum genügt es nie? Wie kannich das ändern? Ich muß lernen, daß ich wirklich was wert bin und zähle. Aber ich hoffe immer zu sehr darauf, daß es von außen kommt. Ich kann nicht wie M. wertvoll und wichtig sein. Aber ich bin es auf anderer Weise und so dann auch sehr bedeutend. Das muß ich verinnerlichen. Akzeptieren. Aber gleichzeitig fühle ich mich leer und einsam.
Ich bin gerade voller Tatendrang. Gerne würde ich irgendetwas auf die Beine stellen. Nur weiß ich nicht was und programmieren oder rumtüfteln will ich nicht. Schade, daß ich die Energie nicht nutzen kann.

Mittwoch, 18. November 2009

Ich habe bei der Trennung nur verloren. Für mich ging und geht es abwärts. Erst wenn sich das ändern würde, könnte auch ich etwas positives aus der Trennung ziehen. Für M. sieht es anders aus: Sie hat selbst gesagt, daß sie jetzt wieder zur Ruhe kommt. Für sie war die Trennung positiv. Ich bin wieder der Looser. Ich erwische mich bei den Gedanken, bei dem ich darauf warte, daß T. sich für mich entscheidet und mir mehr Liebe gewährt, als M. Bei dem T. zu mir zieht und M. alleine ist und ich auch noch 'ne neue Partnerin habe. Aber wenn überhaupt wird das erst in vielen weit entfernten Jahren sein.
Gerade in der Sauna nach dem Sport saß der super geil aussehende Schwimmlehrer und quatschte mit einer ebenso hübschen, schlanken, jungen Frau. Man wie gerne wäre ich dieser durchtrainierte Kerl, dem die Frauen nachlaufen und der die dann in der Sauna befingern darf und bei dessen Anblick ihre Muschi feucht wird. Ein Kerl mit 'nem großen Schwanz, den ich dann der Frau in die Fotze schiebe, wann immer ich will. Aber ich bin der fette Typ, den keine wahrnimmt und ohne Lebensfreude.
Ich muß daran denken, wie oft M. und ich die Gelegenheit hatten und zärtlich in den Arm zu nehmen oder Händchen zu halten und das wie es schon lange nicht mehr getan haben. Wieso eigentlich nicht, wo ich mich doch jetzt so sehr danach sehne und denke, es hätte unsere Beziehung retten oder wenigstens weiter erhalten können. Es kam aber irgendwie auch nicht mehr von ihr. Waren wir so abgestumpft, so gleichgültig uns gegenüber. Es wäre doch schön, wenn man sich kurz in den Arm nimmt, sie von hinten umarmt, dabei kurz ihren Busen liebkost und mit dem Becken sich von hinten an ihr reibt, damit sie meinen erregten Schwanz spürt und auch erregt wird. Wieviele Jahre wird es brauchen, bis ich wieder eine Frau kennenlerne und dieses geile Gefühl des Fickens erleben darf. Und wie lange wird es erst dauern, bis ich eine Frau kennenlerne, mit der man sich richtig wohl fühlt. Angesichts meines Alters mache ich mir eigentlich gar keine Hoffnung mehr. Mit 38 ist der Zug doch mehr als abgefahren. Erst recht mit meinem Aussehen und der Tatsache, daß ich ja gar nicht rauskomme, um eine Frau zu treffen. Und dann soll sie ja auch noch jung, sportlich und attraktiv sein. Als ob ich in der Stellung wäre, Wünsche haben zu dürfen. Ich müßte froh sein, wenn ich irgendeine finde und auch das ist schon unwahrscheinlich. Ich sollte zusehen, daß ich M. noch mal erobere. Nur wie? Und eigentlich müßte sie mir dazu die Signale senden und dazu hat sie wohl kaum Veranlassung, denn ich werde ihr nicht fehlen. Wenn ich nur wüßte, wie ich die gemachten Fehler in Zukunft vermeiden könnte. Meine Wut und Eifersucht auf ihr Leben. Und wie ich die emotionale Eiszeit nicht wieder aufkommen lasse, denn jetzt erscheint mir alles klar, nur so einfach war es ja nun auch nicht.

Dienstag, 17. November 2009

Ich bin wirklich fertig. Während ich beim Arzt rumsitze geht der Rufmelder und ich kann nicht hin. Das macht mich krank. Da kommt schon mal ein Einsatz und ich kann nicht hin. Selbst nach 30 Minuten sind die anderen noch dabei, denn ich fahre am Einsatzort vorbei. Ich bin stinksauer und kann mich kaum beherrschen. Das kann wohl keiner nachvollziehen. Das wäre so wichtig für mich. Ich habe Tränen in den Augen. Worauf kann ich mich denn sonst noch freuen? Ich will mal wieder richtig stolz und zufrieden sein. Einfach glücklich. Aber jetzt habe ich niemanden, der mir die Hand hält und auch früher war M. ja eigentlich keine Hilfe. Teils weil ich es nicht zuließ, da sie mir ja ein ausgefülltes Leben vorhielt. Ich bin nervlich völlig am Ende. Jetzt geht nichts mehr. Bin nur noch am flennen. Gerade in der Schule gewesen, um über T. zu reden mit der Klassenlehrerin. Die ganze Zeit hat M. geredet. Ich habe nicht zu sagen gehabt, da ich auch gar nicht mehr an T.s Leben aktiv teilhabe. Lernen tut sie bei M. Gefühle erzählt sie ihr. Ich konnte gerade noch mich verabschieden bevor ich völlig aufgelöst losheulte. Dieses Stimmungstief kann ja nur an den fehlenden Tabletten liegen. Wie soll das weitergehen? Kann ich ohne gar nicht mehr? 14 Jahre Beziehung und ich bin gebrochen. Keine Perspektive. Nur der Strohhalm mit dem Shop ist geblieben.Keine Substanz mehr zum zusetzen, um meine Depression abzufangen. Ich brauche ein Leben. Kopf hoch, es geht weiter. Wieso? Wofür? Ich will so nicht weiter leben.

Montag, 16. November 2009

Ich stehe am Balkonfenster und halte nach T. ausschau auf ihrem Weg zur Schule. Ist sie schon vorbei? Mußte sie wieder alleine losgehen und schafft sie das? Wie geht es ihr dabei? Vermutlich ist sie stolz auf sich und nur ich mache mir Gedanken. So oft habe ich selbst an Trennung gedacht und nun will ich sie nicht. Eigentlich müßte ich M. doch dankbar sein, daß sie so konsequent war. Aber ich habe nur verloren. Rein gar nichts gewonnen. Hat sie nen Kerl? Warum taucht er nicht auf? Sieht sie ihn nur auf Arbeit? Aber eigentlich könnte sie sich mit ihm vor T. zeigen. Was kann ich schon dagegen machen? Will sie mich nicht noch mehr verletzen? Es würde mich hart treffen. Aber wenn man frisch verliebt ist, dann will man doch zusammen sein. Also auch zu Hause. Eigentlich kann ich mir nicht vorstellen, daß sie keinen hat. Immerhin war es der Auslöser für die Trennung. Und genügend Möglichkeiten hat sie auf jeden Fall. Ganz anders bei mir. Warum nur wollte ich sie früher verlassen? Ich hätte alles dran setzen müssen, um unsere Beziehung aufblühen zu lassen. Ich habe so viel verloren und keine Aussicht auf was positives. Wenn ich nur die ganzen Gründe benennen könnte, die mich gestört haben. War es nur die Begierde nach einer super sexy nymphomanen Frau? Wie konnte ich je glauben jetzt so was zu finden? Woher denn soll sie kommen und warum sollte sie mich wollen. M. hatte ich. Aber ich war nie zufrieden. Jetzt kann ich zusehen, wie ein anderer sie schnappt und fickt und glücklich ist, daß eine eigentlich so hübsche Frau mit ihm zusammen ist. Aber mich störten auch die Eigenarten von ihr. Nur welche das genau sind, kann ich jetzt gar nicht benennen. Daran hätte man doch arbeiten können. Was wäre, wenn ich eine neue Frau kennenlernen würde? Würde ich immer noch zu M. zurück wollen? Aber es passiert niemals. Also werde ich mich zu ihr zurück sehnen und vergessen, daß auch mich unsere Beziehung nicht mehr befriedigte. Könnten wir daran arbeiten?
Ich bin 38 und was habe ich? Nicht viel. Ein Kind, was ich nur wenig sehe und an deren Leben ich kaum mitwirke. Immerhin bin ich nicht für sie im Alltag da, sondern nur zweimal die Woche. Meine einzigen Höhepunkte neben T. sind die Feuerwehr einmal die Woche und derzeit Squash. Viel zu wenig, um sich gut zu fühlen. Zumal ich mich bei der Feuerwehr auch noch oft ärgere. Keine Freunde zum treffen, keine Hobbies. Leere. Zum Glück habe ich wenigstens meinen Shop. Aber das reicht halt nicht. Daran litt auch unsere Beziehung. Aber jetzt habe ich nicht mal mehr gemeinsame Wochenenden. Erst jetzt lerne ich diese gemeinsame Zeit schätzen. Auch wenn sie oft nicht besonders war, so war es doch wenigstens etwas. Den Frust den ich jetzt anstaue, habe ich oft an M. ausgelassen. Das war sicher unfair aber ich hatte sonst niemanden und jetzt habe ich auch gar keinen. Schrecklich: Ich habe nichts zu tun. Für den Shop habe ich alles getan und die nächste Generation des LCDs ist im Grunde auch fertig. Ich finde nichts mehr, um mich abzulenken. Nun sitze ich hier und alles stürzt auf mich ein. Ich weiß nicht, womit ich mich beschäftigen soll, wie ich mich ablenken kann. Ich habe M. angerufen und mit ihr vereinbart, T. heute abzuholen. Das war gut, so habe ich wenigstens ein wenig Ablenkung. Auch wenn sie hier sich mit ihren Freundinnen trifft und Video schaut. Immerhin nicht allein. Außerdem habe ich mich entschieden, M. den Vibrator und die erotische Story zu schenken. Ist vielleicht falsch, aber ich wollte es irgendwie.
Wo kann ich nur neuen Mut und Lebensfreude gewinnen? T. und ihre Freundinnen haben sich die ganze Zeit über immer wieder über jede Kleinigkeit gestritten. Das hat mich genervt und zum Ende wurde ich kurz laut. Aber anscheinend stört es sich selber gar nicht. Als ich T. nach Hause brachte, konnte ich wieder gar nicht mit M. umgehen. Auf dem Weg zurück zu mir kamen mir die Tränen und ich fragte mich, wie ich aus dieser Krise kommen kann. Wie finde ich neue Lebensfreude? Nur lauter Dinge kaufen kann nicht die Lösung sein. Ich muß neuen Antrieb finden. Aber ich versauere hier eher. Mal sehen, ob ich morgen neue Tabletten bekommen, die meine Stimmung wieder aufbessern. Aber kann die Flucht in Tabletten eine Lösung sein?

Sonntag, 15. November 2009

Ich will die Hoffnung auf eine Rückkehr zu M. nicht aufgeben. Auch wenn ich immer nur mitleidige Blicke ernte, wenn ich das anderen gegenüber erwähne und auch selber eigentlich weiß, wie bescheuert der Gedanke ist. 14 Jahre einfach vergessen, wegwerfen? Mir fällt auch gerade ein, daß ich immer dachte, ich brauche keine Rente, ich habe ja M. Jetzt bekomme ich die Quittung. Entweder brauche ich schnell 'ne Ablenkung oder ich muß von M. ein positives Feedback bekommen. Beides ist unwahrscheinlich. Es klopft niemand an meine Tür.
Ich fühle mich so einsam. Es bedrückt mich ungemein. Es schnürt mir die Kehle zu und ich habe einen dicken Klos im Hals. Ich denke, es liegt an der reduzierten Dosis Antidepressiva.

Samstag, 14. November 2009

T. durfte sich entscheiden, ob sie heute lieber bei mir bleibt und wir was unternehmen oder ob sie mit M. nach Berlin zum Einkaufen fährt. Warum hat sie sich für M. entschieden? Liegt es daran, daß sie von ihr eigentlich immer irgendwas gekauft bekommt, was ich ihr nicht kaufe, weil ich es Schrott finde? Hello Kitty Kram oder Plüschtiere oder sonst was`Oder weil sie dann meistens auch zu M.s Eltern fahren und sie dort was bekommt? Ich denke, M. und ihre Eltern erkaufen sich das viel Liebe. Ich will das nicht, aber vielleicht muß ich es auch machen. Aber es stört mich, bei jedem Billigteil nachzugeben. Aber wie viel Einschränkung ist gut für T. und auch für mich. Im Supermarkt habe ich zwei hübsche Frauen gesehen. Wäre das toll, wenn die mich auch wenigstens gesehen hätten. Von Kontakt will ich gar nicht reden.

Freitag, 13. November 2009

Ich bin der Angeschissene. Ich muß in dieser kleinen Wohnung alleine aufwachen. Ärgere mich über die Möbel, mit denen ich mich nicht wohl fühle. Spüre, daß ich ein neues Leben anfangen muß, weil so vieles fehlt. Wie ein Teenager, der in seine erste Wohnung zieht. Nicht wie ein erwachsener Mann. Mann. Bin ich einer? Ein Kerl? Eher ein Waschlappen, ein Weichei. Keine plappernde T. M. hat alles bekommen. Mich ist sie los, T. hat sie, die Wohnung und kann nun von mir befreit sich einen neuen angeln. Wird nicht lange dauern. Immerhin trifft sie jeden Tag Kollegen und Patienten. Vielleicht kapier ich dann auch, daß es vorbei ist. So denke ich immer noch darüber nach, ob ich ihr meine Sorgen schreiben soll oder sie lieber in Ruhe lasse. Warum versteht keiner, daß ich das Gefühl brauche, gebraucht zu werden. Nicht nur von T. - die mich ja auch nicht wirklich braucht, denn bei M. hat sie doch alles und ich wäre schnell vergessen, wenn ich nicht immer wieder in ihr Leben drängen würde. Vorhin war Alarm. Kaum auf der Wache: wieder mal abbruch. Auf ein fröhlich-lautes "Guten Morgen" nur gebrummel, weil sie ja heute Nach schon mal draußen gewesen sein. Na und? Für mich sind die Einsätze wichtig. Die habens ja gut, wenn sie nur über den Hof laufen müssen und viel öfter zum Zug kommen. Können die nicht begreifen, da´es für mich und die anderen von Außerhalb wichtig ist, zu Einsätzen zu kommen und frustrierend ist, wenn man hin hetzt und dann Abbruch ist oder man stehen gelassen wird und alle anderen rausfahren oder wenn man dann im Auto 'rumsitzt? Auch M. hat's da gut: alle auf Arbeit schätzen sie und wollen was von ihr und zu Einsätzen kommt sie auch noch. Ich will auch solche Anerkennung und gebraucht werden. Das wäre wichtig für mein Ego. Aber derzeit: wen juckt's, wenn ich nicht da bin oder meinen Shop dicht mache?

Donnerstag, 12. November 2009

Vor ein paar Tagen habe ich mir eine neue Jacke gekauft. Damit ich mich ein wenig wohler fühle und attraktiver erscheine extra eine von Jack Wolfskin. Allerdings ist sie nicht wirklich warm. Heute wollte ich sie umtauschen, aber wie ich mir schon dachte, klappte es nicht. Weil ein paar Etiketten fehlten. Jetzt ärgere ich mich über mich und den Laden; dabei habe ich auch noch innen die Jacke ein wenig im Vorfeld beschädigt, weil ich das rausgeschnittene Etikett ganz entfernen wollte, damit's nicht auffällt. Mir kommt die ganze Situation - das im Vorhinein wissen, daß ich scheitern werde oder das es nicht klappt und das der tatsächliche Mißerfolg so typisch für mich und meine negative Lebenseinstellung vor. Ich werde jetzt aus Frust noch eine, teurere Jacke im Internet kaufen. Mal sehen. Wenigstens ist das Hugo Boss Parfüm so gutriechend, wie ich es in Erinnerung hatte. Habe es per Versand bestellt. Ich nehme diese Änderungen an mir vor, um mich wohl zu fühlen und attraktiv, denn ich muß ja jetzt wieder. Als wir zusammen waren, habe ich mich zu sehr gehen lassen und dem keine Aufmerksamkeit geschenkt. Nun ist es zu spät und was neues so was von weit entfernt. Das Parfüm törnt mich an - ich werde erst mal wichsen müssen. Allerdings kriege ich oft gar keinen richtig hoch - ich denke, das sind die Pillen.
Es ist Abend und ich fühle mich Einsam. Was T. wohl gerade macht? Schläft sie schon? Was macht M.? Wie geht es ihnen?
Irgendwann beginnt, mein Leben wieder. Jetzt herrscht Stillstand. Dabei will ich weiter machen, was neues machen, Perspektive haben. Mich auf Morgen freuen. Jetzt ist mir alles egal und ich bin höchstens betrübt, wenn ich im Fernsehen sehe, wie andere Leute ihr Leben aktiv gestalten, es anpacken. Ich bin nur passiv. Nichts geschieht um mich herum. Ich komme nicht weiter. Bin ich zur Passivität verdammt oder ergebe ich mich nur in ihr? Die kleinen aktiven Momente, in denen ich meinen Shop aufrecht erhalte, zählen nicht. Wo bleibt das Große, das mich Aus- oder Erfüllende? Warum bin ich nur Zuschauer? Daran muß ich was ändern. Genau diese Passivität muß ich bekämpfen. Wenn ich nur wüßte, wie und womit. Und schon bin ich wieder passiv, ziehe mich zurück. Aber es wird keiner kommen und mich an der Hand nehmen. Früher wäre es eventuell M. gewesen. Jetzt bin ich wieder ganz allein. Als wären die letzten gemeinsamen Jahre nicht gewesen. Einzige Änderung ist T. Ist das alles, was mir von dieser Zeit bleibt? Wie soll es nur mit mir weitergehen? Ich sehe keine Zukunft. Niemand wird auf mich zukommen, an meine Tür klopfen und mir einen Weg zeigen. Aber wie soll ich rauskommen? Wohin soll ich gehen? Wo treffe ich Leute und es klappt dann auch. Nicht so wie bei der Feuerwehr. Das war ja ein Versuch, der im Grunde nichts gebracht hat. Ich brauche so dringend jemanden. Seit heute wird die Dosis eines der Antidepressiva schrittweise verringert. Möglich, daß ich deswegen so deprimiert bin. Aber an der tatsache ändert sich nichts, daß ich nicht sehe, wie es weitergehen soll. Aber so bewußt war es mir die letzten Tage nicht. Die Depression ist also noch lange nicht überstanden. Ich gehe jetzt ins Bett, um zur Ruhe zu kommen und wieder ein Tag hinter mich gebracht zu haben. Ich muß aufpassen, daß ich keine Suizidgedanken entwickle. Also schnell die Tabletten für die Nacht einschmeißen.
Ich liege im Bett und die Gedanken kreisen. Immer darum, daß ich alleine bin. 14 Jahre. Als wären sie nicht gewesen. Nichts hat sich geändert. Damals war ich allein. Und auch verzweifelt und traurig. Damals in etwa muß ich das erste mal Tagebuch geschrieben haben. Muß vor M. und vor A. gewesen sein. Und auch damals habe ich versucht mich in den Kauf von schicken Klamotten (damals eine Jeans) zu flüchten und dadurch zu hoffen, daß sich was ändert. Aber es hat sich nichts geändert. Ich habe mit zwei Frauen geschlafen, ein Kind bekommen und bin wieder allein. Hat es sich gelohnt, dafür zu leben? T. ist mir lieb und es gab auch schöne Momente. Aber absolut betrachtet stehe ich wieder am Anfang und blicke auf eine traurige Bilanz. 14 oder 16 Jahre und nur zwei Frauen gefickt. Wenn es wenigstens mit der einen weitergehen würde. Dann wäre da was. Die Lebensrechnung wäre noch offen. Aber so habe ich die Rechnung bekommen und blicke auf eine traurige Bilanz. Scheiße. Ich hoffe das liegt an den weggelassenen Pillen, daß ich so trübsal blase. Aber dann wird's noch schlimmer werden.